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Steffen Baumgart positioniert sich gegen Fremdenhass
Steffen Baumgart positioniert sich gegen Fremdenhass © Imago
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Im Podcast von Toni und Felix Kroos findet Paderborn-Trainer Steffen Baumgart markige Worte. Der 49-Jährige spricht über Fremdenhass und seine Zukunft.

Im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni und Felix Kroos hat Paderborn-Trainer Steffen Baumgart klar Stellung bezogen und sich mit deutlichen Worten gegen Fremdenhass ausgesprochen. 

"Das interessiert mich, das finde ich wichtig", begann der 49-Jährige. "Gerade wenn du im Sport unterwegs bist, dann weißt du, was Courage bedeutet. Aber du weißt auch, was Vielfalt bedeutet." Der Umgang mit Religion und verschiedenen Hautfarben sei in einer Fußballkabine vorbildlich, fuhr Baumgart fort. Wenn sich die Gesellschaft diesbezüglich ein Beispiel am Fußball nehmen würde, dann "würde es keine Kriege geben", ist Baumgart sicher. 

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Baumgart: "Die Welt ist bunt, die Welt ist alles"

Es sei wichtig, dass man sich äußert, erklärte der Trainer: "Gerade auch in dieser Zeit, wo es Menschen und Parteien gibt, die radikal werden. Ich finde, dass es ganz wichtig ist, dass es uns gibt, die sagen: 'Passt auf Leute, ihr seid nicht die Mehrheit! Ihr seid nicht die Stimme!" 

Ihm sei es völlig egal, ob jemand "schwarz, rot, grün oder gelb ist. Junge, geh' nach Hause, setz' dich in dein Büro, wenn du der Meinung bist, das gefällt dir nicht. Dann bleib weg! Die Welt ist bunt, die Welt ist alles."

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Der Paderborner Chefcoach sprach auch über die Themen Arbeit und Talent im Fußball.

"Fußball beginnt immer mit Leidenschaft, mit Laufen, mit Einsatzbereitschaft", meinte Baumgart. "Ich halte Fußball immer für eine Kampfsportart." Schließlich gehe es letztlich immer Mann gegen Mann.

"Kampf bedeutet ja nicht, dass ich schlage oder prügele", erklärte Baumgart. "Sondern, dass ich mich immer durchsetzen will gegen den anderen, dass ich eine bessere Lösung haben will." 

Wechsel im Sommer? Baumgart lässt Zukunft in Paderborn offen

Die Fähigkeiten, die beispielsweise Toni Kroos besitze, bekomme man keinesfalls einfach so in die Wiege gelegt. "Dieses Auge, diese Technik, diese Leichtigkeit. Das ist hart erarbeitet. Und das sieht dann immer nur leicht aus, weil man sich das erarbeitet hat", sagte Baumgart. 

Der gebürtige Rostocker gab auch Auskunft über seine persönliche Zukunftsplanung. Baumgarts Vertrag beim SC Paderborn läuft im kommenden Sommer aus. "Wichtig für mich ist, dass Paderborn mein erster Ansprechpartner ist. Das wird jetzt so langsam losgehen", kündigte Baumgart Gespräche an. 

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Egal ob seine Entscheidung letztlich für oder gegen seinen derzeitigen Arbeitgeber ausfallen werde, sollte "man das dann auch respektieren", forderte Baumgart. Er wisse, was er an Paderborn habe. "Und deswegen gehen wir jetzt erstmal in Ruhe in die Gespräche rein." Er sei aktuell "komplett offen". 

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