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Niklas Süle ist seit 2016 Nationalspieler
Niklas Süle ist seit 2016 Nationalspieler © AFP/SID/MIGUEL MEDINA
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Niklas Süle hält die von Bundestrainer Joachim Löw skizzierte Unterbrechung des Umbruchs in der deutschen Nationalmannschaft für einen Fehler.

Fußball-Nationalspieler Niklas Süle hält die von Bundestrainer Joachim Löw skizzierte Unterbrechung des Umbruchs in der deutschen Nationalmannschaft für einen Fehler. "Ich finde es nicht falsch, darüber zu diskutieren, wer mögliche Kandidaten für die Nationalmannschaft sind", sagte Süle im SZ-Interview und bezog sich dabei auf eine mögliche Rückkehr der 2018 aussortierten Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng. "Aber den Umbruch infrage zu stellen, das finde ich falsch."

Löw, der im Sommer nach 15 Jahren im Amt den Bundestrainerposten räumen wird, hatte erklärt: "Ich habe die Tür weder geöffnet noch geschlossen. Man muss sich überlegen, ob man in der Pandemie den Umbruch unterbrechen muss." Würde beispielsweise Hummels (Borussia Dortmund) wieder nominiert, wäre Süles Stammplatz gefährdet.

"Wir hatten viele verletzte Spieler, dann kam Corona, wir konnten uns ein halbes Jahr lang nicht treffen. Wir haben die Spieler, die das leisten können", sagte der Innenverteidiger. "Wir brauchen nur mehr Zeit, um in der Konstellation zusammenzuspielen." 

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Löw hat zumindest Süle (25) mit seiner Rücktrittsankündigung "relativ überrascht". Deutschland müsse "sehr, sehr dankbar sein, so einen Bundestrainer 15 Jahre lang gehabt zu haben", betonte er.

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