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Dagmar Freitag kritisiert den DFB
Dagmar Freitag kritisiert den DFB © SID/SID/SID
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Dagmar Freitag hat den DFB für seine Führungskrise kritisiert und einen klaren Neuanfang gefordert.

Dagmar Freitag, Vorsitzende im Sportausschuss im Deutschen Bundestag, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine Führungskrise kritisiert und einen klaren Neuanfang gefordert. "Der DFB gibt seit Jahren ein desaströses Bild ab und hat damit auf nationaler und internationaler Ebene Schaden genommen", sagte Freitag dem SID.

Die unentschuldbare Äußerung des DFB-Präsidenten Fritz Keller gegenüber seinem Vize Rainer Koch sei "ein weiterer Tiefpunkt" im von Affären gebeutelten mitgliederstärksten Fußballverband der Welt. "Eine solche Verbandsspitze haben die Amateure und die unzähligen Ehrenamtlichen an der Basis nicht verdient", bekräftigte Freitag. 

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Kellers Rücktritt hält Freitag für unausweichlich, allerdings sei das keine Garantie für ein Ende des Machtkampfes. Es werde nicht reichen, Rücktrittsforderungen an Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius zu stellen, zumal der nächste Neuanfang "erneut von und mit den verbliebene Protagonisten Koch und Osnabrügge gesteuert" werde, so Freitag.

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"Ein 'weiter so' kann und darf es einfach nicht mehr geben, denn in den vergangenen Jahren haben sich zu viele Verfehlungen aneinander gereiht, die in der Summe wahrlich genügend Gründe für einen kompletten Neuanfang fernab von alten Seilschaften bieten", meinte Freitag, die selbst kein Interesse am Amt des DFB-Präsidenten hat.

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