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Marco Thiede will mit dem Karlsruher SC in die Zweite Liga
Marco Thiede will mit dem Karlsruher SC in die Zweite Liga © Getty Images
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Der Karlsruher SC lässt Federn im Kampf um den Aufstieg. Wehen Wiesbaden nutzt den Patzer der Badener aus und verkürzt den Abstand. Magdeburg punktet weiter.

Der Karlsruher SC hat im Kampf um den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga Federn gelassen.

Die Badener kamen am 36. Spieltag der 3. Liga gegen den schon feststehenden Aufsteiger SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus und ließen den SV Wehen Wiesbaden im Fernduell um Relegationsrang drei herankommen. Karlsruhe (66) liegt nur noch einen Zähler vor den viertplatzierten Hessen (65), die 3:0 (0:0) gegen den FSV Zwickau siegten.

Durch einen Doppelpack von Manuel Schäffler (59./68.) und den Treffer von Dominik Martinovic in der Nachspielzeit (90.+1) beendeten die Wiesbadener ihre Negativserie von vier Punktspielniederlagen in Folge. Nach neun Spielzeiten in der 3. Liga darf das Team von Trainer Rüdiger Rehm von der Rückkehr in die Zweitklassigkeit träumen. 

Magdeburg siegt weiter

Der bereits als Aufsteiger feststehende 1. FC Magdeburg strebt derweil dem Meistertitel entgegen. Das Team von Trainer Jens Härtel, das am vergangenen Wochenende zusammen mit dem SC Paderborn den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht hatte, siegte durch einen Doppelpack von Felix Lohkemper (32./53.) beim Halleschen FC mit 2:0 (1:0) und liegt mit 79 Punkten zwei Zähler vor Paderborn an der Tabellenspitze.

Acht Punkte hinter Wiesbaden liegen die Würzburger Kickers auf Rang fünf. 

Kickers schlagen die Sportfreunde

Die Mannschaft von Trainer Michael Schiele feierte einen ungefährdeten 3:1 (1:0)-Sieg bei den Sportfreunden Lotte. Dominic Baumann (19.), Sebastian Schuppan (67.) und Jannis Nikolaou (82.) waren für die Franken erfolgreich, Nico Neidhart (90.) traf für Lotte. In der unteren Tabellenhälfte siegte Carl Zeiss Jena mit 2:1 (0:0) beim VfL Osnabrück. Timo Mauer (53.) und Maximilian Wolfram (68.) trafen für die Thüringer.

Konstantin Engel (78.) hatte Osnabrück erst herangebracht, flog aber in der Nachspielzeit nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (90.+2). Fortuna Köln und Hansa Rostock trennten sich 0:0.

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