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1. FC Kaiserslautern v 1899 Hoffenheim - DFB Cup
1. FC Kaiserslautern v 1899 Hoffenheim - DFB Cup © Getty Images
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München - Der 1. FC Kaiserslautern hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher. Trainer Michael Frontzeck wird in einigen Medien schon angezählt. Bei SPORT1 spricht der Klub-Boss.

Drittligist 1. FC Kaiserslautern belegt nach fünf Spielen in der 3. Liga nur Platz 15. Lediglich fünf Punkte stehen auf der Habenseite der Roten Teufel, die Enttäuschung am Betzenberg ist groß. Vor der Saison war der Wiederaufstieg als das klare Ziel ausgegeben worden.  

Vor dem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau am Sonntag (ab 13 Uhr im LIVETICKER) steigt der Druck auf die Mannschaft. Punkte müssen her, das betonte Trainer Michael Frontzeck nach dem 0:0 am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC: "Wir müssen in den nächsten Wochen anfangen dreifach zu punkten."

In einigen Medien wird Frontzeck schon angezählt, teilweise deutlich kritisiert - nach SPORT1-Informationen ist im Umfeld des Klubs sogar von einer gezielten Kampagne gegen den Coach die Rede.

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Doch der genießt die volle Rückendeckung im Verein. Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, als in Kaiserslautern zu schnell Trainer entlassen wurden. In den vergangenen zehn Jahren waren zehn Trainer beim pfälzischen Traditionsverein beschäftigt.

FCK-Boss: "Kontinuität und Ruhe"

"Wir sind von unserem eingeschlagenen Weg und einem Neuaufbau mit Michael Frontzeck überzeugt und werden uns davon auch nicht abbringen lassen. Was der FCK braucht, ist Kontinuität und Ruhe, nur so können wir nachhaltig etwas aufbauen“, sagt Sportvorstand Martin Bader zu SPORT1.

Frontzeck übernahm am 1. Februar 2018 den nach 19 Spielen mit zwölf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der Zweiten Liga stehenden FCK. Unter dem 54-Jährigen holte die Mannschaft 23 Punkte aus 15 Spielen. In der Rückrunde hatte der gebürtige Mönchengladbacher einen Punkteschnitt von 1,53.

Im Sommer folgte der größte Umbruch der Vereinsgeschichte. 16 Zugängen standen 25 Abgänge gegenüber. Zusammen mit Bader und Sportchef Boris Notzon bastelte Frontzeck an der neuen Mannschaft. Im Gegensatz zur Vergangenheit stand in diesem Sommer der neue Kader schon frühzeitig fest. Zwei Wochen nach dem Trainingsauftakt wurden die Personalplanungen für beendet erklärt.

Mittelfeldspieler Mike Bähre von Hannover 96, der zuletzt gehandelt wurde, ist übrigens kein Kandidat, wie Bader SPORT1 bestätigte: "Er war nie ein Thema, es bleibt bei der Besetzung."

Leistungsträger wie der dänische Mittelfeldspieler Mats Albaek und Stürmer Lukas Spalvis entschlossen sich auch wegen Frontzeck, ihre Verträge zu verlängern. Eine Trainerdiskussion innerhalb des Vereins soll es nicht geben. Am Sonntag in Zwickau soll die Wende her. Mit Frontzeck.

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