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1. FC Kaiserslautern v SV Wehen Wiesbaden - 3. Liga
Der 1. FC Kaiserslautern stieg im Frühjahr 2018 von der 2. Bundesliga in die 3. Liga ab © Getty Images
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Steht die 3. Liga vor einer Reform? DFB-Vizepräsident Rainer Koch schlägt vor, die Spielklasse zwischen 2. Bundesliga und Regionalliga aufzuspalten.

Der für die Amateure zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat im Dauerstreit um eine Regionalliga-Reform als Kompromissvorschlag die Aufteilung der 3. Liga in zwei Staffeln ins Gespräch gebracht.

"Wäre die 3. Liga zweigleisig, hätten wir eine echte pyramidale Ligenstruktur und mit der Bildung der dann fünf oder sogar sechs Regionalligen überhaupt keine Probleme", sagte Koch der Sport Bild (Mittwochsausgabe).

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte am Montag mitgeteilt, dass eine vom Verband eingesetzte Arbeitsgruppe dem Präsidium zeitnah einen Vorschlag vorlegen wird, der "als vorrangiges Ziel weiterhin die Reduzierung der Regionalliga von fünf auf vier Staffeln" vorsehe.

Drittligisten wollen drei Aufsteiger

Das erarbeitete Modell beinhaltet die Aufteilung des "Flächenbereichs des DFB" in zwei Gebiete, aus denen heraus jeweils zwei Ligen gebildet und jeweils zwei Aufsteiger ermittelt werden. Wer zu welcher Liga gehört, sollen die jeweiligen Regional- und Landesverbände in Zusammenarbeit mit den Drittliga- und Regionalligavereinen entscheiden.

Wie der MDR berichtet, präferieren die Drittligisten eindeutig eine Rückkehr zum bis zur abgelaufenen Saison gültigen System mit nur drei Aufsteigern aus den Regionalligen. Die Drittligisten hatten im Vorjahr einem vierten Absteiger nur unter der Bedingung zugestimmt, dass die Anzahl der Regionalligen von fünf auf vier reduziert würde und jeder Meister ein direktes Aufstiegsrecht bekäme.

Geplant ist, dass die Neuregelung des Aufstiegs zur 3. Liga beim DFB-Bundestag 2019 (26./27. September) verabschiedet werden soll.

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