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Mit Beginn der Saison soll die Neuregelung zum Aufstieg in die 3. Liga in Kraft treten
Mit Beginn der Saison soll die Neuregelung zum Aufstieg in die 3. Liga in Kraft treten © Getty Images
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Der DFB wehrt sich gegen die Kritik einiger Drittliga-Klubs im Streit um die TV-Vermarktung. Laut dem Verband betreiben einige Klub ein gegenseitiges Wettrüsten.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Kritik einiger Drittliga-Klubs im Streit um die TV-Vermarktung zurückgewiesen.

Wie der Verband gegenüber der Abendzeitung München erklärte, gehöre es zur Realität, "dass sich einige Klubs am gegenseitigen Wettrüsten in den Spielerkader beteiligen und damit hausgemachte Risiken eingehen".

Eine Eingliederung der 3. Liga in den Verantwortungsbereich der Deutschen Fußball Liga (DFL) stehe nicht zur Debatte.

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Über eine Million Euro pro Klub

Laut DFB werden über die Vermarktung zentraler Ligarechte jährlich mehr als 20 Millionen Euro "und somit über eine Million Euro pro Klub" ausgeschüttet. Die Drittliga-Klubs profitieren dagegen nicht von den immensen TV-Geldern, die von der DFL an Erst- und Zweitligavereine verteilt werden.

Dies hatten einige Drittligisten unlängst kritisiert. "Die 3. Liga bräuchte circa drei Prozent der von der DFL ausgehandelten 1,5 Milliarden Euro für die TV-Vermarktung. Das sollte dem deutschen Fußball diese höchst attraktive Dritte Liga wert sein", hatte Unterhachings Trainer Claus Schromm im Gespräch mit der AZ gesagt.

Der DFB teilte mit, dass er diese Forderungen derzeit jedoch nicht für realistisch halte. 

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