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Der VfL Osnabrück kehrt acht Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga zurück
Der VfL Osnabrück kehrt acht Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga zurück © Imago
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Der VfL Osnabrück feiert acht Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Der Drittliga-Spitzenreiter profitiert vom Patzer eines Verfolgers.

Der VfL Osnabrück ist vorzeitig am Ziel seiner Träume: Nach acht Jahren haben die Niedersachsen die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt gemacht.

Am 34. Spieltag gewann der Drittliga-Tabellenführer gegen den VfR Aalen mit 2:0 (1:0) und ist damit nicht mehr von einem Aufstiegsrang zu verdrängen.

Felix Agu (28.) und Benjamin Girth (88.) trafen für den VfL.

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VfL-Fans stürmen den Platz

Die Fans feierten frenetisch ihr Team, nachdem die Rückkehr in die 2. Liga vorzeitig unter Dach und Fach gebracht wurde und stürmten bereits bei Girths Treffer den Rasen.

Die Partie konnte nach einer kurzen Unterbrechung aber noch fortgesetzt werden. Beim Schlusspfiff gab es dann kein Halten mehr.

Die Osnabrücker weisen jetzt 73 Punkte auf, der Karlsruher SC als Zweiter hat 62 Zähler auf dem Konto. Der Hallesche FC als Dritter verbucht 59 Punkte und kann den VfL nicht mehr überflügeln.

Karlsruhe weiter auf Aufstiegskurs

Der KSC machte es beim 3:1 (1:1) gegen den SV Meppen mal wieder spannend. Nick Proschwitz brachte die Gäste in Führung (16.). Marvin Pourie (25./81.) konnte die Partie für die Badener mit seinen Saisontoren 18 und 19 entscheiden. Christoph Kobald (68.) traf zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Gastgeber.

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In Halle brachten Kilian Pagliuca (18.), Sebastian Mai (60.) und Marvin Ajani (65.) den 3:0 (1:0)-Sieg des HFC gegen 1860 München unter Dach und Fach.

Ein wichtiger Faktor, der den VfL in dieser Saison von der Leistung in der enttäuschenden letzten Drittligaspielzeit unterschied: Die Osnabrücker entschieden die engen Spiele zu ihren Gunsten. Und die Abwehr war eine Bank, sie kassierte nur 23 Gegentore in 34 Partien.

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Wehens Patzer lässt Osnabrück jubeln

Osnabrück profitierte vom Patzer des bisherigen Dritten SV Wehen Wiesbaden. Die Hessen unterlagen bei Carl Zeiss Jena mit 1:3 (0:2). Rene Eckardt (18.), Philipp Tietz (27.) und Felix Brügmann (90.+3) schossen die Tore für Jena, das einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf feierte. Manuel Schäffler (74.) gelang das zwischenzeitliche Anschlusstor.

Einen Erfolg im Abstiegskampf verpasste Fortuna Köln durch das 1:1 (1:1) gegen die SpVgg Unterhaching. Hamdi Dahmani (16.) schoss die Fortunen in Führung, doch Jim-Patrick Müller (30.) schaffte den Ausgleich für die Münchner Vorstädter, die erstmals nach 822 Minuten wieder einen Treffer erzielten.

Zwickau siegt in doppelter Überzahl

Preußen Münster bezwang die SG Sonnenhof Großaspach 1:0 (0:0). Cyrill Akono (49.) war der Matchwinner. Der FSV Zwickau gewann in doppelter Überzahl 2:0 (0:0) gegen die Würzburger Kickers. Rene Lange (71.) und Lion Lauberbach (90.) schossen die Tore zum Sieg.

Würzburgs Fabio Kaufmann sah nach einer Tätlichkeit (44.) die Rote Karte. Sein Teamkollege Patrick Sontheimer folgte ebenfalls mit Rot nach einer Notbremse (69.).

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