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Die Fans des Karlsruher SC haben bei ihrem Platzsturm einen hohen Sachschaden verursacht
Die Fans des Karlsruher SC haben bei ihrem Platzsturm einen hohen Sachschaden verursacht © Getty Images
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Der Karlsruher SC macht die Rückkehr in die 2. Bundesliga klar. Die Fans stürmen nach der Begegnung den Platz und verursachen einen hohen Sachschaden.

Der Karlsruher SC ist zurück in Liga zwei: Mit einem 4:1 (2:0) bei Preußen Münster hat sich der einstige Europapokal-Halbfinalist am vorletzten Spieltag der 3. Liga den Vizetitel und den zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister VfL Osnabrück gesichert.

Die KSC-Offensiv um Toptorjäger Marvin Pourié ließ den Ausflug nach Münster zur großen Party werden, und auch die Fans ließen ihren Emotionen freien Lauf. Nach Abpfiff stürmten die Anhänger trotz Polizeisperren den Platz, um mit ihren Helden zu feiern. 

Laut Bild verursachten die 3.000 Fans dabei einen Schaden in Höhe von 100.000 Euro.

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Unter anderem wurden Zäune, LED-Anzeigen und die Trainerbänke zerstört. Die Verantwortlichen in Karlsruhe kündigten aber bereits an, für den Schaden aufkommen zu wollen.

Die Polizei hatte mit den Fans des KSC viel zu tun
Die Polizei hatte mit den Fans des KSC viel zu tun © Getty Images

Wehen sichert Platz drei - Köln steigt ab

Die Teilnahme an der Relegation machte der SV Wehen Wiesbaden perfekt, der nach einem 1:0 (1:0) gegen Osnabrück nicht mehr von Platz drei zu verdrängen ist.

Abgestiegen ist nach dem VfR Aalen nun auch Fortuna Köln. Die Kölner Südstädter verloren trotz Führung 2:3 (2:1) bei 1860 München, das damit den Klassenerhalt sicher hat.

Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Auf dem Weg zur Karlsruher Zweitliga-Rückkehr nach zwei Jahren eröffnete Pourié mit seinem 22. Saisontor (33.) die Gäste-Gala. Damian Roßbach (45.), Anton Fink (54.) und Martin Röser (57.) legten nach, ehe Martin Kobylanski (66.) das Ergebnis für die chancenlosen Gastgeber ein wenig erträglicher gestaltete. Münsters Sandrino Braun (84.) sah in der Schlussphase noch Gelb-Rot.

Schönfeld lässt Wehen jubeln

Wehens Matchwinner gegen den Tabellenführer aus Osnabrück, für den es nicht mehr um allzu viel ging, war Patrick Schönfeld mit seinem Treffer in der 35. Spielminute. In den Relegationsduellen mit dem Drittletzten der 2. Bundesliga (24. und 28. Mai) hat der SVWW damit die Chance, zehn Jahre nach dem Abstieg wieder ins Unterhaus zurückzukehren.

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Wehens Verfolger Hallescher FC gewann zwar 1:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig, war aber bei vier Punkten Rückstand auf einen Patzer des Kontrahenten angewiesen. Braunschweig muss nach der Niederlage weiter um den Klassenerhalt bangen. Der frühere deutsche Meister (14./44 Punkte) hat zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und am kommenden Samstag ein Endspiel gegen Energie Cottbus (15./44).

Cottbus vor Rettung - Großaspach droht Abstieg

Cottbus feierte einen überlebenswichtigen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten VfR Aalen, der bereits abgestiegen war. Jürgen Gjasula (12.) und Jose-Junior Matuwila (77.) verhinderten, dass Aufsteiger Cottbus kurz vor dem Saisonende auf einen Abstiegsplatz rutschte.

Während Carl Zeiss Jena durch ein 1:0 beim SV Meppen auf Platz 16 (43 Punkte) und damit ans rettende Ufer gelangte, steht Sonnenhof Großaspach trotz eines 5:2 gegen den FSV Zwickau, zu dem Dominik Pelivan zwei Treffer beisteuerte, mit 42 Punkten auf Abstiegsrang 17.

Ein kleines Wunder brauchen die Sportfreunde Lotte, die nach einem 0:3 (0:1) bei der damit geretteten SpVgg Unterhaching als 18. drei Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz zurückliegen und die schlechtere Tordifferenz haben.

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