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Peter Frymuth ist der Vizepräsident des DFB
Peter Frymuth ist der Vizepräsident des DFB © Getty Images
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Peter Frymuth ärgert sich über öffentliche Diskussion über einen möglichen Saisonabbruch. Diese war seiner Meinung nach schädlich für die ganze Liga.

Der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Peter Frymuth, hat die öffentliche Diskussion der Drittligisten über einen möglichen Saisonabbruch kritisiert.

"Man muss es schon weit bringen, wenn ein Fachmagazin des Fußballs in Deutschland mit der Überschrift titelt 'Wie sich eine Liga selbst zerlegt!'", sagte der 63-Jährige im Interview mit MagentaSport am Dienstag.

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Die öffentlich geführte Diskussion über den Abbruch sei "ein Stück weit abenteuerlich und eigentlich auch schädlich für die gesamte Liga" gewesen. "Das muss man schon schaffen, dass so eine Schlagzeile mit Recht entwickelt wird, und da ging es nicht um irgendwas, da ging es um die 3. Liga", so der DFB-Vize.

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Frymuth: Keine Sonderrolle für Fußball

Die am Montag abgehaltene Videokonferenz mit allen 20 Drittligisten sei dennoch kooperativ gewesen, auch wenn "einige Beiträge gelegentlich über das Ziel hinausgeschossen sind. Aber im Wesentlichen Gesamtbild war es eine sachliche, auch informatorische Veranstaltung". Frymuth betonte aber auch, dass der Fußball "keine Sonderrolle möchte, sondern der Fußball möchte wieder einsteigen".

Die Drittligisten hatten am Montag über eine Wiederaufnahme der Saison abgestimmt. Mit zehn zu acht Stimmen, bei zwei Enthaltungen, fiel das Votum knapp für eine Fortsetzung aus.

Die Abstimmung war keine Beschlussfassung, sondern eine Meinungsabfrage, auf dessen Grundlage die DFB Gremien jetzt über das weitere Vorgehen in der 3. Liga entscheiden sollen.

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