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Rene Klingbeil kämpft in Jena derzeit mit erschwerten Bedingungen
An normales Training ist derzeit in Jena nicht zu denken © Imago
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Carl-Zeiss Jena darf auch nach dem DFB-Beschluss zum Re-Start der 3. Liga nicht zurück auf den Platz. Die Politik hat weiter große Bedenken.

Drittligist Carl Zeiss Jena und Frauen-Bundesligist FF USV Jena dürfen von der Stadt nicht auf eine Ausnahmegenehmigung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs hoffen.

Das machte der Leiter des Krisenstabs der Stadt, Benjamin Koppe, nochmals deutlich. Demnach habe das Gesundheitsamt der Stadt analysiert, dass diverse Punkte des DFB-Hygienekonzeptes im Ernst-Abbe-Sportfeld derzeit nicht umsetzbar seien, sagte CDU-Politiker Koppe der Ostthüringer Zeitung

Die Thüringer Landesregierung hatte im Zuge der Coronakrise die Ausübung von professionellem Mannschaftssport bis zum 5. Juni untersagt. 

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Der Deutsche Fußball-Bund will jedoch bereits am letzten Mai-Wochenende die Saison der 3. Liga sowie der Frauen-Bundesliga fortsetzen. Jenas Frauen müssen zwar erst am 7. Juni in den Spielbetrieb einsteigen, haben davor aber dennoch kaum Trainingseinheiten. Bei den Männern von Carl Zeiss ist die Lage noch komplizierter, der Klub muss sich unter Umständen ein Ausweichstadion suchen. 

Koppe kritisierte den DFB für sein Vorgehen. "Die Regeln während einer Pandemie stellen Regierungen und Gesundheitsbehörden auf, nicht der DFB", sagte er. Nachbesserungen am Ernst-Abbe-Sportfeld kämen aufgrund des bald anstehenden Umbaus nicht infrage. Zudem kündigte Koppe Quarantänemaßnahmen an, falls Spieler bei einem Auswärtsspiel mit Infizierten in Kontakt kommen.

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