Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

München - Die Würzburger Kickers steigen neben Braunschweig aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Der FC Ingolstadt muss in die Relegation. Chemnitz steigt trotz Sieg ab.

Die Würzburger Kickers sind nach drei Jahren zurück in der 2. Bundesliga!

Das Team von Trainer Michael Schiele sicherte sich am letzten Spieltag der 3. Liga durch ein Last-Minute-Remis (2:2) gegen den Halleschen FC den zweiten direkten Aufstiegsplatz.

Schuppan: "Mission beendet"

Platz zwei eroberte Würzburg dank des späten Treffers von Sebastian Schuppan, der in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Handelfmeter verwandelte. (Der Liveticker zum Nachlesen)

Anzeige

"Was die Mannschaft seit dem Winter 2019 geleistet hat, ist unfassbar. Sie haben so viel zurückgesteckt. Schuppi ist vorneweg gegangen und haut das Ding in der 93. rein, das Drehbuch für diese Saison ist unglaublich. Ich hab mir gedacht, wenn der Verein den Aufstieg will, dann machen wir noch eines. Ich bin unendlich stolz. Wir müssen mal kucken, wo wir eigentlich herkommen. Diese geile Truppe hat es verdient", sagte Schiele nach dem Aufstieg bei Magenta.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

"Ich bin vor drei Jahren hierher gekommen und wir hatten das Ziel, aufzusteigen. Mission beendet - und jetzt kann ich mich in Ruhe zurückziehen", sagte ein vollkommen aufgelöster Schuppan unter Freudentränen am Magenta-Mikrofon zu seinem vierten Zweitliga-Aufstieg mit dem vierten Klub.

Als erster direkter Aufsteiger war Eintracht Braunschweig bereits seit Mittwoch festgestanden. Durch die 3:4-Niederlage in Meppen beendete das Team die Saison auf Rang drei. (Die Abschlusstabelle der 3. Liga)

Meistgelesene Artikel

FCI spielt Relegation gegen Nürnberg

Der Platz für die Relegation gegen den 1. FC Nürnberg geht an den FC Ingolstadt, der sich mit dem 2:0-Derbysieg beim TSV 1860 München im Fernduell gegen den MSV Duisburg durchsetzte. (Der Liveticker zum Nachlesen)

Der frühere Bundesliga-Profi Maximilian Beister (49.) und Eckert Ayensa (82.) sicherten den Schanzern mit ihren Toren den vierten Tabellenrang. Bereits am Dienstag steigt das Relegations-Hinspiel beim Club.

"So einen Turnaround hinzubekommen und noch so eine Serie zu starten, das ist nicht selbstverständlich. Aber ich habe die Mannschaft mit einer Riesen-Mentalität und einem geilen Charakter kennengelernt. Wir haben jetzt noch mal eine Riesenchance bekommen, um das wettzumachen, was wir letztes Jahr verbockt haben", sagte FCI-Trainer Tomas Oral.

Herbstmeister Duisburg gewann zwar mit 4:0 gegen die SpVgg Unterhaching, bleibt allerdings wie Rostock und die Münchener Löwen ein weiteres Jahr drittklassig. (Der Liveticker zum Nachlesen)

Bayern II feiert Meisterschaft

Der FC Bayern München sicherte sich - trotz einer 0:1-Niederlage in Kaiserslautern - den Titel, wodurch der Verein zusammen mit der Profi-Mannschaft in der Bundesliga die doppelte Meisterschaft feiert.

Nur aufstiegsberechtigt sind die Nachwuchstalente nicht. (Der Liveticker zum Nachlesen)

"Wir sind überglücklich – das ist definitiv die schönste Niederlage in meiner Trainerkarriere. Ich hätte es mir anders gewünscht, aber jetzt ist es mir ehrlich gesagt scheißegal" sagte Meistertrainer Sebastian Hoeneß,, der auch zum "Trainer der Saison" gewählt wurde.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Abstiegs-Drama bei Chemnitz

Trotz des sensationellen 4:2-Sieges gegen Hansa Rostock muss der Chemnitzer FC als vierter Verein den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. (Der Liveticker zum Nachlesen)

"Corona hat uns hart getroffen. Unser Kader ist nicht angelegt für so einen Rhythmus. Man ist komplett leer. Auf der einen Seite komplett stolz auf das, was die Jungs heute geleistet haben. Wenn du wegen zwei Toren absteigst, ist das sehr, sehr bitter. Das schmerzt extrem", sagte ein enttäuschter CFC-Trainer Patrick Glöckner bei Magenta.

Im Fernduell um den Klassenerhalt genügte dem FSV Zwickau dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz ein 0:0 bei Waldhof Mannheim. Als weitere Absteiger standen Jena, Großaspach und Münster bereits fest. (Alle Ergebnisse des letzten Spieltags)

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Nächste Artikel
previous article imagenext article image