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Die Klubs der 3. Liga sind stark abhängig von den Zuschauereinnahmen
Die Klubs der 3. Liga sind stark abhängig von den Zuschauereinnahmen © Imago
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München - DFB-Vizepräsident Peter Frymuth will nicht vorschnell Fans in die Stadien der Dritten Liga lassen. Die Verfügungslagen würden sich je nach Bundesland unterscheiden.

Auch in der 3. Liga wird es keine vorschnelle Rückkehr von Fußball-Fans geben. "Die Abwehr des Coronavirus ist weiterhin unsere wichtigste Aufgabe", sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth nach einer virtuellen Managertagung mit den Klubs am Dienstag. Erste Aufgabe sei es, auf der Basis des Hygienekonzepts tragfähige Lösungen zu finden. "Dafür nehmen wir uns die notwendige Zeit", sagte der für den Spielbetrieb zuständige Frymuth.

Bei der Videokonferenz wurden vor allem die Themen personalisierte Tickets, Gästefans, Stehplätze, Alkoholausschank sowie Abstandsregelungen und Mund-Nasen-Schutz besprochen. "Oberste Priorität hat unverändert die Eindämmung der Pandemie und die Sicherstellung des Spielbetriebs", hieß es in einer Mitteilung. Erneut sei deutlich geworden, dass sich die gesetzlichen Verfügungslagen an den einzelnen Standorten "deutlich unterscheiden".

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In der 3. Liga, die am 18. September in ihre 13. Saison geht, sind Zuschauereinnahmen für die Klubs wesentlich bedeutender als in der Bundesliga. "Es bleibt unser übergeordnetes Interesse, wieder Menschen in die Stadien zu bringen", sagte Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschuss 3. Liga, und fügte an: "Aber gerade vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen tragen wir eine große Verantwortung. Die Lage bleibt dynamisch und die Voraussetzungen in den einzelnen Vereinen und Ländern sind breit gefächert."

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Spahn und Co. gegen schnelle Fan-Rückkehr

Die Klubs vereinbarten daher, zunächst die notwendigen statuarischen Veränderungen hinsichtlich der Nachverfolgung von Infektionsketten sicherzustellen. Darüber hinaus werde die Situation weiterhin aufmerksam beobachtet und die lokale Kommunikation über die Hygienekonzepte mit den zuständigen Ämtern und Behörden intensiv weitergeführt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie dessen Kollegen der Bundesländer hatten sich am Montag auch für die Bundesligen relativ deutlich gegen eine schnelle Rückkehr der Fans ausgesprochen.

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