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Rostock steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Ingolstadt setzt sich gegen den TSV 1860 durch und erreicht die Relegation. Der Löwen-Coach sorgt für Irritationen.

Dynamo Dresden ist Meister, Hansa Rostock steigt direkt auf, der FC Ingolstadt muss in die Relegation und der TSV 1860 München geht leer aus! 

Das ist das Ergebnis eines spannenden letzten Spieltags in der 3. Liga. Dresden setzte sich in der finalen Partie der Saison mit 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Die Rückkehr des Ostklubs in die 2. Bundesliga stand schon vor dem Spieltag fest. Mit dem Treffer von Pascal Sohm in der 21. Spielminute machte Dynamo aber auch den Meistertitel endgültig klar. (Service: Tabelle der 3. Liga)

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Allerdings hätte der Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt sogar eine Niederlage zum Sichern des 1. Platzes gereicht, den Verfolger Hans Rostock kam gegen den VfB Lübeck nicht über ein 1:1 hinaus. Soufian Benyamina hatte den VfB in Führung geschossen (26.), Bentley Bahn glich noch vor der Halbzeit aus (42.). (Service: Ergebnisse und Spielplan)

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Wegen der besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem punktgleichen FC Ingolstadt durfte sich Rostock über Platz zwei und den direkten Aufstieg freuen. Neun Jahre lang mussten die Mecklenburger auf diesen Moment warten. Der FCI verteidigte aber im direkten Duell mit dem TSV 1860 den Relegationsplatz und hat weiter die Chance auf den Sprung in Liga zwei.

Der Gegner wird erst nach dem letzten Zweitliga-Spieltag am Sonntag feststehen. 

Löwen sehen Rot und kassieren Doppel-Elfer

Im mit Spannung erwarteten Bayern-Duell um Platz drei setzte sich der FCI mit 3:1 durch. 1860 geriet nach einer Notbremse von Torhüter Marco Hiller früh in Unterzahl (9. Minute) - in der 26. Spielminute schlug Ingolstadt dann in Person von Stefan Kutschke zum ersten Mal zu. Marc Stendera erhöhte noch vor der Pause zum 2:0. 

Der Anschlusstreffer von Dennis Erdmann (81.) kam letztlich zu spät für die Löwen, die einen Sieg gebraucht hätten. In der Schlussphase mussten die aufopferungsvoll kämpfenden Münchner dann noch zwei Elfmeterpfiffe in Folge über sich ergehen lassen. 

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Dennis Eckert Ayensa verschoss zunächst, wurde im Nachschuss aber gefoult - Marcel Gaus verwandelte den nächsten fälligen Strafstoß in der Nachspielzeit. 

Trotz des verpassten Aufstieg waren die Löwen nicht geknickt. "Wir haben eine grandiose Saison gespielt. Das lassen wir uns von niemandem kaputt reden. Wir können einfach nur stolz sein auf die Jungs", sagte Sportchef Günter Gorenzel. 

Löwen-Coach schwänzt Pressekonferenz

Auch die Fans waren nicht allzu enttäuscht und feierten die Mannschaft vor dem Stadion in Ingolstadt. Weil sich Spieler und Trainer Michael Köllner für die Anhänger viel Zeit ließen, verpasste der Coach seinen Auftritt bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Gastgeber FCI reagierte mit Unverständnis: "Die Pressekonferenz muss heute leider entfallen. Unsere Gäste waren leider über 59 Minuten lang nicht bereit, dazu zu erscheinen. Wir versuchen alle Stimmen baldmöglichst einzuholen", hieß es auf Twitter.

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Die Sechziger reagierten bislang nicht auf den Fauxpas, kündigten aber bei Twitter an, "nächstes Jahr wieder angreifen" zu wollen.

Blick in den Tabellenkeller: Der letztjährige Meister Bayern München II und der SV Meppen begleiten Aufsteiger Lübeck und die SpVgg Unterhaching in die Regionalliga. Die Bayern unterlagen dem Halleschen FC 0:1 (0:1). Meppen konnte sich auch durch ein 2:1 (1:0) gegen den MSV Duisburg nicht mehr retten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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