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Der KFC Uerdingen steht vor dem endgültigen Aus
Der KFC Uerdingen steht vor dem endgültigen Aus © Imago
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Nach dem plötzlichen Abgang des Investors steht der KFC Uerdingen in der 3. Liga endgültig vor dem Aus. Ein Absteiger darf auf einen Drittliga-Verbleib hoffen.

Der ehemalige Bundesligist KFC Uerdingen steht vor dem endgültigen Aus!

"Wir können uns trotz der gemachten Zusagen über den plötzlichen Abgang des Investors nur sehr wundern, nachdem dieser zuvor vereinbarungsgemäß Zahlungen geleistet hat", sagte Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth.

Die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH werde laut einer Pressemitteilung der Krefelder voraussichtlich im Regelinsolvenzverfahren abgewickelt, ein kurzfristiger Verfahrensabschluss sei nicht mehr zu erwarten. Uerdingen hatte sich am letzten Spieltag noch sportlich den Klassenverbleib in der 3. Liga gesichert.

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Absteiger darf auf Drittliga-Verbleib hoffen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte am Mittwoch, "dass im Rahmen der Bedingungserfüllung im Zulassungsverfahren der 3. Liga (...) keine weiteren Unterlagen (...) eingegangen sind". Mit einer offiziellen Entscheidung sei "im Laufe der nächsten Wochen" zu rechnen. Wahrscheinlich würde dann der SV Meppen, als Tabellen-17. sportlich abgestiegen, in der Liga bleiben.

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Eine Zukunft in der 3. Liga hatte der Krefelder Verein aber ohnehin nicht mehr im Blick gehabt. Laut KFC hatte sich Kruth in den vergangenen Tagen mit Investor Roman Gevorkyan eigentlich für die kommende Saison auf einen Neustart des KFC in der Regionalliga verständigt. "Hierfür steht der Investor aber jetzt doch nicht zur Verfügung", teilte Uerdingen nun mit.

Der KFC hatte vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) angeblich für die Erteilung der Drittliga-Lizenz die Hinterlegung eines hohen siebenstelligen Betrages auferlegt bekommen. Dies sei für den Klub fristgerecht nicht zu erfüllen gewesen, so der KFC.

Insolvenzplan ist nicht mehr durchführbar

"Die aus unserer Sicht außerordentlich scharfen Lizenzauflagen dürften dem vorinsolvenzlichen Wirtschaften des KFC geschuldet sein", stellt Rechtsanwalt Kruth klar. Ohne Investor und damit ohne finanzielle Planungssicherheit für die kommende Saison gebe es für die KFC "keine positive Fortführungsprognose mehr". Der von den Gläubigern akzeptierte Insolvenzplan sei deshalb nicht mehr durchführbar. 

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Kruth: "Wir verstehen die große Enttäuschung sehr gut. Dieser Schritt ist aber leider ohne Alternative. Dass wir überhaupt bis hierhin gekommen sind, ist ein Verdienst der vielen Unterstützer, insbesondere der Mitarbeiter und Fans, die dem KFC in den vergangenen schwierigen Wochen und Monaten zur Seite gestanden haben. Dafür möchten wir herzlich danken."

Die weitere sportliche Planung liege nun in den Händen des KFC Uerdingen 05 e.V.

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