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München - Der FC Bayern verschärft Wolfsburgs Mega-Krise weiter und ist neuer Tabellenführer. Thomas Müller trifft und gewinnt eine Wette gegen Karl-Heinz Rummenigge.

Der FC Bayern München hat im Titelkampf wieder die Tabellenspitze in der Bundesliga übernommen.

Der deutsche Rekordmeister gewann gegen einen schwachen VfL Wolfsburg locker mit 5:0 (2:0) und steht dank der besseren Tordifferenz erstmals seit dem 10. Spieltag wieder vor RB Leipzig, das in Ingolstadt strauchelte. (Tabelle der Bundesliga)

Die Highlights des 14. Bundesliga-Spieltags am Sonntag ab 9.15 Uhr bei Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 sowie im STREAM.

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Müller-Wette mit Rummenigge

Arjen Robben brachte die Bayern in der 18. Minute in Führung. Torjäger Robert Lewandowski, der im vergangenen Jahr beim 5:1 gegen den VfL in 8:59 Minuten fünf Tore erzielt hatte, gelang erneut bei seinen Saisontoren zehn und elf ein Doppelpack (21. und 58.).

Dann kam der große Auftritt von Weltmeister Thomas Müller, der mit seinem ersten Saisontor (76.) seine 999-minütige Flaute beendete.

"Schön, dass der Torfluch jetzt vorbei ist. Mir war das zwar nie so wichtig wie den Leuten drum herum, man trifft aber dennoch gerne. Karl-Heinz Rummenigge hat vor dem Spiel mit mir gewettet. Jetzt muss ich leider bezahlen", so Torschütze Müller.

Den genauen Wetteinsatz wollten die beiden Protagonisten nach dem Spiel allerdings partout nicht verraten.

Den sportlichen Schlusspunkt setzte der eingewechselte Douglas Costa (86.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Der VfL, der vor allem in der ersten Hälfte überfordert war, bleibt somit zu Hause Lieblingsgegner der Münchner. In bislang 20 Gastspielen bei den Bayern holte Wolfsburg erst einen mageren Zähler (3:3 am 8. Dezember 2001).

© iM Football

Wölfe-Krise immer schlimmer

Der VfL stürzt dagegen immer tiefer in den Tabellenkeller und in die Krise.

Für Trainer Valerien Ismael war es im siebten Spiel die fünfte Niederlage bei erst einem Sieg. Der Druck auf den Franzosen, aber auch auf Geschäftsführer Klaus Allofs wird dadurch immer größer. 

"Die Mannschaft ist verunsichert, wir müssen jetzt irgendwie die Niederlage abschütteln. Bayern ist derzeit einfach nicht unsere Messlatte", so der Trainer nach dem Spiel bei Sky.

Stürmer Mario Gomez meinte: "Es ist brutal und deprimierend. Wir hatten uns insgeheim etwas ausgerechnet und es hat nicht geklappt", so der Nationalspieler bei Sky.

Bayern ohne Hummels und Boateng

Bei den Bayern fehlte der erkrankte Mats Hummels. Der zuletzt angeschlagene Jerome Boateng saß nur auf der Bank.

Beim VfL Wolfsburg verzichtete Ismael auf Julian Draxler. Der 35-Millionen-Einkauf könne der Mannschaft "zur Zeit nicht helfen", sagte Sportchef Allofs bei Sky Sport News HD über den wechselwilligen Weltmeister.

Die Bayern setzten die dichtgestaffelte VfL-Defensive, die zum Teil mit fünf Mann auf einer Linie stand, von Beginn an gehörig unter Druck. Wolfsburg schaffte es nicht, sich zu befreien. Mario Gomez hing völlig in der Luft.

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Robben trifft per Schema F

Auf der anderen Seite starteten die Bayern einen Angriff nach dem anderen. Die Bemühungen wurden durch Robben belohnt, der in seiner typischen Art von rechts nach innen zog und den Ball mit dem linken Fuß ins lange Eck schlenzte.

Etwas mehr Glück hatte Lewandowski beim 2:0. Dem fiel ein abgefälschter Schuss von Arturo Vidal vor die Füße. Der Pole musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Wolfsburg hatte bei weiteren Chancen durch Müller und Lewandowski Glück, zur Pause nicht noch höher hinten zu liegen.

Nach dem Wechsel scheiterte Franck Ribéry (48.) an Benaglio. Danach wurden die Bayern nachlässig, ließen Wolfsburg ins Spiel kommen, um dann eiskalt zuzuschlagen. Lewandowski lenkte einen Schuss von Müller ins Tor ab, ehe Müller dann endlich mal wieder selbst in der Liga jubeln durfte. Costa schraubte dann das Ergebnis weiter in die Höhe.

TSG-Manager Alexander Rosen ist am Sonntag zu Gast im Volkswagen Doppelpass (ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

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