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HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer kündigt an, bis zur Winterpause keinen neuen Sportdirektor einstellen zu wollen. Dann soll allerdings auch auf dem Platz Verstärkung kommen.

Hamburgs Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer hat nach dem ersten Saisonsieg der Hamburger in Darmstadt angekündigt, bis zur Winterpause keinen neuen Sportdirektor einstellen zu wollen.

"Sollte jetzt nicht jemand vom Himmel fallen, wird es vor der Winterpause keinen neuen Sportdirektor geben", sagte Beiersdorfer nach dem Spiel bei Sky. Es sei "derzeit extrem schwierig, einen geeigneten Kandidaten zu finden, der zu unserer Strategie im Verein passt", fügte der 53-Jährige an.

"Daher werden wir das die nächsten Wochen zurückstellen und uns voll auf die Bundesliga konzentrieren", kündigte Beiersdorfer an.

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Beiersdorfer kündigt Verstärkungen an

Nachdem vor dem Spiel bereits Trainer Markus Gisdol bei Sky meinte, "dass wir grundsätzlich auf der Sechser-Position und in der Innenverteidigung Verstärkung brauchen", schloss sich jetzt auch Beiersdorfer dieser Ansicht an.

"Durch Verletzungen und Leistungsschwankungen sind wir ein bisschen dünn aufgestellt", gab der HSV-Boss zu. Deswegen werde man versuchen, sich in der Defensive zu verstärken, auch wenn es aktuell noch keine fixen Absprachen gebe, so Beiersdorfer.

"Habe nie daran gedacht, aufzugeben"

Zudem wolle er seine Doppelrolle im Verein als Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender weiterhin durchziehen, "soweit das möglich ist. Man muss gucken, wie sich die Situation entwickelt, aber ich habe nie daran gedacht, in irgendeiner Art und Wiese aufzugeben oder zurückzustecken", verteidigte sich Beiersdorfer.

Dennoch gehe es letztlich nicht um ihn, sondern um den Verein, gab der umstrittene Beiersdorfer zu bedenken.

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