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RB Leipzig
RB Leipzig © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten
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Leipzig - Trainer Ralph Hasenhüttl spricht im SPORT1-Interview über den unerwarteten Höhenflug von RB Leipzig, die Vorteile gegenüber der Konkurrenz und den jüngsten Rückschlag.

Trainer Ralph Hasenhüttl hat Aufsteiger RB Leipzig im Rekordtempo zwischenzeitlich bis an die Spitze der Bundesliga geführt. Doch der Höhenflug "war so nicht zu erwarten", sagt der 49-Jährige im exklusiven SPORT1-Interview (Ausstrahlung im TV auf SPORT1 ab 18.30 Uhr bei Bundesliga aktuell).

Der RB-Coach erläutert das Projekt Leipzig, spricht über die Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick und den Umgang mit der ersten Saisonniederlage.

Ralph Hasenhüttl über:

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...die Erfolgsserie mit Leipzig:

"Da ist viel Arbeit dahinter, es ist nicht so, dass wir die ganze Woche die Füße hochlegen. Wir haben am 14. Spieltag zum ersten Mal verloren, für einen Aufsteiger ist das eher überraschend, dass wir 13 Spiele ungeschlagen sind."

…jemanden, der ihm einen solchen Auftakt prophezeit hätte:

"Wechsle den Arzt und die Tabletten! (lacht). Es war so nicht zu erwarten, wir sind ein Aufsteiger, haben eine jungen Mannschaft, die es bisher sensationell gemacht hat."

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…die Entwicklung des Teams:

"Wir sind nicht am Ende, versuchen aus der Truppe herauszureizen, was geht. Wir haben uns sehr variabel verstärkt, haben für alle Herangehensweisen die richtigen Charaktere. Das hilft uns als Trainerteam, sehr unberechenbar und flexibel aufzustellen."

…seine Arbeit:

"Wenn man die Trainingseinheiten sieht und wie die Jungs den Ball laufen lassen, sieht man das schon als Privileg an. Ich habe es mir hart erarbeitet, irgendwann mit so einer Mannschaft arbeiten zu dürfen. Ich habe hier mein Glück gefunden, habe den Verein gefunden, der es mir ermöglicht hat, den nächsten Schritt zu machen. Es war wichtig, eine Mannschaft zu finden, die vielleicht mal um die internationalen Plätze spielen kann."

…das Projekt in Leipzig:

"Es ist ein sehr interessanter Weg. Wir holen Spieler her, die das Zeug haben, ganz große Stars zu werden. Sie zu entwickeln, eine gewisse Phantasie dabei zu haben, das ist sehr spannend. Es ist atemberaubend, wie schnell gewisse Spieler sich bei uns entwickeln. Einen Timo Werner hätte sich fast jeder Bundesligist im Sommer leisten können. Hat aber keiner gemacht. Das ist ein sehr nachhaltiger, vernünftiger Weg. Wir machen keine verrückten Dinge. Für unsere Art zu spielen, brauchen wir auch junge, hungrige Spieler. Ich weiß nicht, ob ein Star bereit wäre, das zu tun."

…seine Jobs in Aalen und Ingolstadt:

"Es macht so lange Spaß, so lange man merkt, dass man noch nicht am Limit ist. Wenn man dann merkt, wo die Grenzen sind, erkennt man schnell, dass man die Freude verliert. Man ist ehrgeizig, will den nächsten Schritt machen. Das war auch der Grund, warum ich in Ingolstadt den Vertrag aufgelöst habe."

…die Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick:

"Sie ist wie sie sein muss in einem solchen Klub. Ich habe mit Ralf einen sehr fachkompetenten Partner, der mit seiner Hingabe und Akribie dafür gesorgt hat, dass der Verein jetzt dort steht, wo er steht. Ich habe jetzt schon viel von ihm gelernt."

…die Schwalbe von Timo Werner gegen Schalke 04 und die Reaktionen darauf:

"Ich habe immer ein Problem damit, wenn ein Spiel allein an solchen Dingen festgemacht wird, wir haben ganz souverän gewonnen. Und ich würde nie auf den Gedanken kommen, unsere Niederlage am Wochenende in Ingolstadt an solchen Dingen festzumachen. Wir konzentrieren uns auf unsere Leistung und möchten da Vorbild sein."

…den Umgang mit der Niederlage beim FC Ingolstadt:

"Wir sind professionell damit umgegangen, waren sehr selbstkritisch, auch jetzt unter der Woche. Das ist wichtig für unsere Entwicklung, damit wir aus solchen Spielen lernen, die wir verlieren."

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