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Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg trennt sich von Trainer Valerien Ismael. Schon am Montag soll der Nachfolger präsentiert werden. SPORT1 kennt den Top-Kandidaten.

Jetzt ist es offiziell: Der VfL Wolfsburg hat sich zwei Tage nach der Niederlage gegen Werder Bremen von Trainer Valerien Ismael getrennt.

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Die Niedersachsen bestätigten damit, was SPORT1 bereits zuvor vermeldet hatte. Der neue Cheftrainer wird laut Vereinsangaben voraussichtlich bereits am Montag der Öffentlichkeit präsentiert.

Labbadia soll kommen

Nach SPORT1-Informationen ist Bruno Labbadia der Top-Kandidat auf die Nachfolge Ismaels.

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Die Gründe für Ismaels Entlassung erläutert Sportdirektor Olaf Rebbe. "Nach Abwägung aller Fakten und Umstände sind wir überein gekommen, dass die Trennung die richtige Maßnahme ist, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen", wird Rebbe auf der Klubwebsite zitiert.

Und weiter: "Wir haben uns in der Entscheidungsfindung nicht in erster Linie von dem jüngsten Ergebnis gegen Bremen leiten lassen, sondern vor allem auch die Eindrücke und Resultate aus den letzten Wochen und Monaten in die Bewertung miteinfließen lassen."

Ismaels Entlassung hatte sich bereits am Freitagabend angedeutet.

Nach dem 1:2 gegen Bremen hatte Rebbe trotz der leidenschaftlichen Vorstellung der Wölfe ein Bekenntnis für Ismael vermieden. Er könne nichts ausschließen, sagte Rebbe und halte sich an die Fakten: "Es geht um Ergebnisse, die gerade nicht stimmen."

Wolfsburg nur zwei Punkte vor Platz 16

Nur fünf von 15 Spielen gewann der VfL unter Ismaels Leitung, aus den letzten sechs Pflichtpartien gab es nur einen Sieg. Vor den Auswärtsspielen beim FSV Mainz 05 und RB Leipzig ist der VfL nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz 16 entfernt.

In der Chefetage wuchs die Sorge, dass Wolfsburg 20 Jahre nach dem Bundesliga-Aufstieg trotz eines millionenschweren Kaders wieder in die Zweitklassigkeit stürzt.

Seit Samstag Vormittag diskutierten die Verantwortlichen deshalb die Personalie Ismael, nach einer Telefonkonferenz am Sonntag mit Vorstand und Aufsichtsrat fiel dann schließlich die Entscheidung.

Ismael hatte erst nach dem siebten Spieltag die Nachfolge von Dieter Hecking zunächst als Interimstrainer übernommen, ehe er Anfang November als Cheftrainer der "Wölfe" bestätigt wurde.

Die Entlassung des 41 Jahre alten Franzosen ist bereits der achte Trainerwechsel in der laufenden Saison.

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