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Die Plakate auf der Dortmunder Südtribüne überschritten mitunter die Grenzen des guten Geschmacks © Lukas Rott
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Vor und während des Spitzenspiels gegen Leipzig machen Dortmunder Fans aus ihrer Abneigung gegen RB keinen Hehl. Nicht immer ist das niveauvoll.

Vor dem Gastspiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund haben Anhänger des BVB ihrer Abneigung gegen die Sachsen durch Plakate in der Innenstadt Ausdruck verliehen.

Auf den Bannern, die über Nacht aufgehängt wurden, standen eindeutige Botschaften wie "Red Bull? Verpisst euch! Der Fußball gehört uns". Die Dortmunder Möllerbrücke ziert ein Spruchband "Möllerbrücke hasst Red Bull".

"The Unity", eine den Dortmunder Ultras zuzurechnende Fangruppe, hatte schon im Vorfeld des Spitzenspiels Aktionen angekündigt, an denen abzulesen sei, dass sie "das Konstrukt RasenBallsport und die Art von Fußball, die RB verkörpert, voll und ganz" ablehne.

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Jan-Henrik Gruszecki, Filmemacher und BVB-Fanvertreter, hatte es bei SPORT1 als "Tod einer gesamter Fankultur" bezeichnet, dass RB Leipzig überhaupt zugelassen wurde.

Am Abend führte der BVB-Anhang auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks die Protestaktion fort. "Für den Volkssport Fußball - gegen die, die ihn zerstören", war gleich hinter dem Tor zu lesen. Oder auch: "Für euch nur Marketing - für uns ein Lebenssinn."

Wie schon in der Innenstadt waren nicht auf allen Bannern Wortwahl oder Inhalt mit gutem Geschmack in Einklang zu bringen. Texte wie "Pflastersteine auf die Bullen!" oder "Bullen schlachten" waren dafür Belege im Stadion.

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