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FC Augsburg v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga
Sind demnächst wieder Teamkollegen: Raul Bobadilla und Thorgan Hazard (l.) © Getty Images
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Nach Kapitän Paul Verhaegh verliert der FC Augsburg einen weiteren Stammspieler: Angreifer Raul Bobadilla kehrt zu Borussia Mönchengladbach zurück.

Borussia Mönchengladbach holt Stürmer Raul Bobadilla vom FC Augsburg zurück.

Der 30 Jahre alte Argentinier hat den Medizincheck erfolgreich absolviert und bekommt er einen Zweijahresvertrag. Bobadilla, der in Augsburg noch einen Vertrag bis 2020 besaß, hatte bereits von Juli 2009 bis Januar 2011 und von Juni 2011 bis Januar 2012 am Niederrhein gespielt.

Trainer Dieter Hecking freute sich, in dem bulligen Angreifer "zu Hazard, Stindl und Raffael einen ganz anderen Spielertypen dazu zu bekommen. Raul ist vorne im Zentrum sehr unangenehm für jede Innenverteidigung."

Debüt im Derby?

Bobadilla könne direkt voll ins Training einsteigen, führte Hecking aus. Er sei damit "eine weitere Option" für das Derby zum Liga-Auftakt gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 18.00 im LIVETICKER).

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ergänzte: "Wir wollten noch etwas machen, was anders ist als das, was wir im Kader haben. Raul hat in den letzten Jahren nachhaltig gezeigt, was für eine Qualität er hat."

Bobadilla selbst gab an, sich "sehr über die Chance" zu freuen, wieder für Borussia zu spielen: "Es wird aber schwer für mich. Ich weiß ganz genau, wo ich stehe. Mein Ziel ist, dem Trainer auf dem Platz zu zeigen, dass ich da bin und helfen will."

"Raul ist mit dem ausdrücklichen Wunsch auf uns zugekommen, den FC Augsburg verlassen zu dürfen," sagte Augsburgs Manager Stefan Reuter. 

Augsburg wollte Bobadilla nicht abgeben

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl will sich in einer Pressekonferenz um 18 Uhr zur Personalie Bobadilla äußern.

Reuter betonte, dass der FCA nach Paul Verhaegh (zum VfL Wolfsburg) auch Bobadilla nicht abgeben wollte. "Es ist so, dass wir zwei verdienten Spielern die Möglichkeit geben, eine neue Herausforderung zu suchen. Und das ging ganz klar nicht von uns aus", sagte Reuter.

Ihm persönlich wäre ein Wechsel des Angreifers ins Ausland lieber gewesen, "aber ich kann den Schritt aus Rauls Sicht nachvollziehen. Außerdem lag bis jetzt nichts Konkretes und Belastbares auf dem Tisch."

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