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München - Ein Insider verrät SPORT1, wie Ancelotti vor Bayerns Debakel bei PSG den Spielern seine Startelf bekannt gab. Die Form der Kommunikation spricht Bände.

Carlo Ancelotti hat der Mannschaft seine umstrittene Startelf vor dem 0:3-Debakel des FC Bayern München bei Paris St. Germain ohne jeglichen weiteren Kommentar mitgeteilt.

Er habe lediglich ein Blatt mit den elf Namen an die Tafel des Besprechungsraumes geheftet und sei daraufhin ohne ein Wort gegangen, sagte ein Bayern-Insider SPORT1.

"So ging es nicht weiter. Der Verein musste handeln. Man hatte den Eindruck, als wolle er seinen Rauswurf provozieren", sagte der Insider weiter.

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Große Unzufriedenheit über Trainingsintensität

Es habe seit langem schon eine extreme Unzufriedenheit im Verein mit der gesamten Trainingssteuerung, der Intensität und den Inhalten gegeben, die man insgesamt als nicht angemessen für ein Spitzenteam ansah.

Ancelotti hatte bei PSG überraschend nicht nur auf Innenverteidiger Mats Hummels in der Startelf verzichtet, sondern auch auf seine Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery.

Weltmeister Jerome Boateng stand nicht einmal im Kader.

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Die Bayern-Verantwortlichen hatten am Donnerstag keine 24 Stunden nach der Pleite in der Champions League reagiert und Ancelotti entlassen.

Als Interimscoach übernimmt vorerst der bisherige Co-Trainer Willy Sagnol.

"Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das haben Hasan Salihamidzic und ich Carlo heute in einem offenen und seriösen Gespräch erklärt und ihm unsere Entscheidung mitgeteilt", erklärte der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

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