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Manuel Neuer vom FC Bayern brach sich gegen Real Madrid den Mittelfuß
Manuel Neuer vom FC Bayern brach sich gegen Real Madrid den Mittelfuß © Getty Images
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Manuel Neuer berichtet von hektischen Szenen nach seiner Verletzung gegen Real. Nach Mats Hummels steht auch Bayerns Torhüter Thomas Müller zur Seite.

Kapitän Manuer Neuer vom FC Bayern München hat seinem Teamkollegen Thomas Müller den Rücken gestärkt.

"Ich finde es okay, dass er spielen will - und das von Anfang an. Es ist okay, wenn einer Ansprüche an sich selbst hat und sie formuliert, wenn er Leistung bringt", sagte Neuer dem kicker im am Donnerstag erscheinenden Champions-League-Sonderheft: "Wir sehen jetzt einen gestärkten Müller."

Der Torjäger hatte nach der Bundesliga-Partie bei Werder Bremen (2:0) seinen Unmut über seine Reservisten-Rolle unter Trainer Carlo Ancelotti geäußert. Er wisse nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will, aber seine "sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt", hatte der 27-Jährige gesagt.

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Neuer über Verletzung: "Wahnsinns-Situation"

Neuer blickte zudem auf seine Fuß-Verletzung zurück, die er im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid erlitten hatte. "Das war schon eine Wahnsinns-Situation, denn ich hatte schon einmal die gleiche Verletzung rechts, und mir war sofort klar, dass der Fuß gebrochen ist", sagte Neuer, der trotzdem weiterspielen musste, der Sport Bild.

"Es gab noch kurz Hektik auf der Bank, weil ich raus wollte, aber wir schon dreimal gewechselt hatten. In meinem Hinterkopf war irgendwo die Regel, dass es in der Verlängerung eine zusätzliche Auswechslung gibt", so Neuer. Allerdings galt diese Regel nur im DFB-Pokal.

Vergleich mit Spanien

"So musste ich weiterspielen, obwohl ich eigentlich nicht mehr auftreten konnte. Ich habe sogar noch einige Rückpässe der Kollegen bekommen", ergänzte Neuer.

Bayerns Torhüter traut seinem Team in der laufenden Saison Großes zu. "Wir sind für alle Herausforderungen gewappnet. Es ist bei uns ähnlich wie bei der spanischen Nationalelf, die 2008, 2010 und 2012 Titel holen konnte: Wir haben eine überragende Generation, die auch Abgänge kompensieren kann."

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