Ulreich über Neuers Gesundheitszustand
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München - Manuel Neuer kann endlich wieder unter Vollbelastung trainieren, so dass der Termin seiner Rückkehr ins Bayern-Tor konkreter wird. Allerdings will er sich Zeit lassen.

Gute Nachrichten für Manuel Neuer: Ein Comeback des seit September ausgefallenen Nationaltorwarts ist in Sicht.

Wie SPORT1 schon vergangene Woche berichtete, hat Neuer endlich seine Gehhilfen ablegen können.

Zuvor war der Mitte September zum dritten Mal gebrochene Mittelfuß wieder zusammengewachsen, was sich aber deutlich verzögert hatte.

Reha-Training unter Vollbelastung

Jetzt kann der Kapitän des FC Bayern nach Informationen der Bild sein Reha-Training im Kraftraum und auf dem Laufband erstmals wieder unter Vollbelastung absolvieren.

Der Verein wollte die Meldung auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren, sie deckt sich aber mit den Informationen von SPORT1.

"Manuel läuft ohne Krücken und wird jetzt die Belastung peu a peu steigern", hatte Neuers Ersatzmann Sven Ulreich SPORT1 gesagt. "Es wird natürlich auch noch zwei, drei Wochen dauern, bis er dann wirklich wieder auf dem Platz richtig trainieren kann. Aber ich spiele, solange ich spielen darf, bis Manuel wieder fit ist."

Rückkehr frühestens im März

Er rechne nicht vor März mit einer Rückkehr des Stammkeepers, so Ulreich weiter. In den beiden Achtelfinalspielen der Champions League gegen Besiktas Istanbul (20. Februar und 14.März) wird daher aller Voraussicht nach der Ex-Stuttgarter im FCB-Tor stehen.

Nach Auskunft von Professor Ulrich Stöckle, der Neuer am 19. September in Tübingen operiert hatte, kann der 31-Jährige bei normalem Heilungsverlauf in rund sechs Wochen wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren – also voraussichtlich Ende Februar.

Bis Neuer aber wieder spielfit ist, wird es noch etwas länger dauern. Realistisch erscheint derzeit die Rückkehr als Nummer 1 nach der Länderspielpause Ende März, möglicherweise zum Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (31. März).

Der Weltmeister, der in Russland mit dem DFB-Team den Titel verteidigen möchte, will auf gar keinen Fall das Risiko eines erneuten, vielleicht Karriere gefährdenden Rückschlags eingehen.

"Manuel hat alle Zeit der Welt"

Dabei erhält er die volle Unterstützung seines Trainers. "Ich habe Manuel gesagt, er hat alle Zeit der Welt, sich wieder richtig in Form zu bringen", erklärte Jupp Heynckes im Kicker.

"Da gibt es keine Ungeduld bei mir, denn Manuel ist als Spieler und Mensch viel zu wertvoll. Diese Verletzung darf nicht noch einmal aufbrechen."

Gute Nachrichten gab es auch von einem anderen Bayern-Torhüter: Christian Früchtl hat sechs Wochen nach seinem Bänderriss im linken Fuß am Dienstag erstmals wieder auf dem Platz eine Einzeleinheit bestritten.

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