Ex-Boss hat genug von Kühne: "HSV muss immer betteln"
teilenE-MailKommentare

Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke versucht die Rückkehr Bernd Hoffmanns an die Klubspitze zu verhindern. Er macht ihn für den Niedergang des Klubs verantwortlich.

Der frühere Präsident des Hamburger SV, Jürgen Hunke, hat sich vehement gegen eine Rückkehr von Bernd Hoffmann an die Vereinsspitze ausgesprochen.

"Mit Bernd Hoffmann haben die Probleme angefangen. Am Anfang gab es sportlichen Erfolg, aber dann ist ein großer Schuldenstand entstanden. Irgendwann haben sich die Banken zurückgezogen. Davon haben wir uns nicht erholt", sagte Hunke im CHECK24 Doppelpass.

"Es kann nicht sein, dass Hoffmann wieder übernimmt"

Er ist damit der lauteste Widersacher einer neuen Amtszeit Hoffmanns. Der Ex-Präsident, der von 2003 bis 2011 an der Vereinsspitze gestanden hatte, bewirbt sich erneut auf das höchste Amt im Verein. Es zeichnet sich eine Kampfabstimmung gegen das amtierende HSV-Oberhaupt Jens Meier ab.

"Es kann nicht sein, dass Hoffmann wieder übernimmt. Man muss erstmal abwarten, ob wir absteigen, bevor man neue Leute installiert", sagte Hunke und forderte einen kompletten personellen Neuanfang. 

Damit zielte er ausdrücklich auch auf Investor Klaus-Michael Kühne ab. "Der HSV muss immer bei Kühne betteln", beklagte er.

teilenE-MailKommentare