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Pierre-Emerick Aubameyang erhält Rückendeckung von Kevin-Prince Boateng © dpa Picture Alliance
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Kevin-Prince Boateng bricht für Pierre-Emerick Aubameyang eine Lanze. Beim Umgang mit schwierigen Spielern nimmt der Frankfurt-Star die Vereine in die Pflicht.

Kevin-Prince Boateng hat Borussia Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang verteidigt. 

Der Profi von Eintracht Frankfurt kritisierte den Umgang mit dem BVB-Angreifer in der Öffentlichkeit. "Dass wir jetzt nur draufhauen, ist auch falsch", erklärte Boateng in einem Interview bei Eurosport. "Wir dürfen nicht vergessen, was für ein überragender Spieler er ist und wie viel er Dortmund zurückgegeben hat." 

Aubameyang steht vor dem Abschied von Schwarz-Gelb. Der Gabuner wird vom FC Arsenal umworben. Zuletzt hatte Trainer Peter Stöger Aubameyang aus dem Kader gestrichen, weil dieser den nötigen Ehrgeiz im Training hatte vermissen lassen. 

Boateng kritisiert auch Vereine

Während sein Team gegen Hertha BSC spielte, wurde er zudem beim Hallen-Kick mit Freunden und Familienangehörigen gesehen. Öffentlich wurde das als eine weitere Provokation gegen den Verein gewertet. Zuvor hatte er bereits eine Teamsitzung verpasst. 

Boateng, mit Aubameyang befreundet, äußerte sich außerdem zum Machtverhältnis zwischen Spielern und ihren Klubs: "Wenn jemand zu spät aus dem Urlaub kommt, dann ist eine Geldstrafe nicht das Einzige, was hilft. Man muss einen Spieler auch anders sanktionieren. Ich denke, die Vereine müssen vielleicht noch mehr durchgreifen, um klarzustellen, dass sie der Boss sind."

Wer sich letztlich durchsetze, hänge davon ab, "wie hart der Verein durchgreift."

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