vergrößernverkleinern
Marco Reus steht vor seiner Rückkehr in den Kader von Borussia Dortmund
Marco Reus spielt seit 2012 für Borussia Dortmund © Getty Images

Dortmund - Der 28-Jährige könnte am Samstag gegen den Hamburger SV wieder auf dem Platz stehen. Stöger macht es von ihm selbst abhängig. Es gibt jedoch Bedenken.

Marco Reus von Borussia Dortmund sieht wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach seinem Kreuzbandanriss im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt im vergangenen Jahr steht das Comeback des 28-Jährigen kurz bevor. 

Im Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag könnte Reus zum ersten Mal wieder im Kader der Schwarz-Gelben stehen (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

"Marco hat die Woche über normal mittrainiert. Wir wissen, dass er gerne spielen möchte und er weiß, dass wir ihn gerne dabei hätten. Wir werden kurzfristig über einen Einsatz entscheiden", sagte Stöger auf der Pressekonferenz.

"Entscheidet selbst"

Allerdings will der BVB-Trainer seinem Angreifer Zeit lassen. "Er kann ein Spiel gravierend verändern aufgrund seiner Qualität. Ich möchte ihn aber nicht in eine Ecke hineindrängen", sagte Stöger. 

Peter Stöger hofft auf Reus-Verbleib

"Er entscheidet selbst, wann er wieder spielen wird", sagte der Österreicher bei Bild.

In den vergangenen Wochen hatte Reus die Intensität immer wieder erhöht. Seit etwa zwei Wochen trainiert er wieder mit der Mannschaft

Was den 28-Jährigen selbst noch zurückhalten könnte, ist die Tatsache, dass sein Arzt, Dr. Michael Strobel, ihm empfiehlt, erst gegen Borussia Mönchengladbach wieder aufzulaufen.

Erneute Pause für Guerreiro?

Gute Nachrichten gibt es derweil von Maximilian Philipp. Der ehemalige Freiburger hatte sich vor etwa zwei Monaten im Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen am Knie verletzt. Am Mittwoch trainierte der 23-Jährige individuell und könnte in wenigen Wochen wieder Teil des Kaders sein.

Neue Verletzungssorgen gibt es bei Raphael Guerreiro. Den Verteidiger plagen nach einem überstandenen Muskelfaserriss neue muskuläre Probleme. Aus diesem Grund nahm der Portugiese nicht am Training teil. Ob eine erneute Pause droht, ist noch nicht klar.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel