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Walace bleibt eines der Reizthemen beim Hamburger SV. Statt eines versöhnlichen Gesprächs mit Coach Christian Titz fährt der Brasilianer erneut die Ego-Schiene.

Der Brasilianer Walace tanzt den Verantwortlichen des Hamburger SV erneut auf der Nase herum und provoziert seinen Abschied vom Bundesliga-Dino.

Was war passiert? Nach seiner Degradierung in die zweite Mannschaft des HSV sollte der Mittelfeldspieler am Sonntag beim Auslaufen des Regionalliga-Teams teilnehmen. Doch dort tauchte der Brasilianer nicht auf. Am Abend lüftete der Olympiasieger von Rio dann selbst den Grund seiner Abwesenheit - auf Instagram veröffentlichte der Profi Bilder von einem privaten Trip nach Mailand.   

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Das neuerliche Vergehen wird nun Konsequenzen für Walace haben.  "Er hatte die Möglichkeit, die Tür weiter aufzustoßen. Das hat er damit natürlich nicht getan", sagte Trainer Christian Titz am Montag Hamburger Medien: "Die Spieler wollen alle wie Erwachsene behandelt werden. Können sie selbst die Grundregeln nicht einhalten, wird es eben schwer für sie." Am Dienstag soll es erneut ein Gespräch mit der sportlichen Führung geben, bei dem Walace eine Strafe erwartet.

Walace widersetzt sich dem Trainer

Der Brasilianer hatte sich zuvor beim Debüt des neuen Coaches Christian Titz gründlich daneben benommen und sich den Anweisungen des Trainer widersetzt. Walace hatte keine Lust - wie vom Trainer geplant - gegen Hertha BSC (1:2) in der Innenverteidigung zu spielen. Der Mittelfeldspieler wurde daraufhin nicht in den Kader berufen, unterstützte die Kollegen dann auch nicht im Stadion - sondern posierte für lustige Fotos in den sozialen Netzwerken zu Hause. Als Strafe wurde Walace in die zweite Mannschaft versetzt.

Zur Erinnerung: Schon im Winter hatte Walace gestreikt und war erst verspätet ins Trainingslager der Hamburger geflogen.

Der Rio-Olympiasieger war Ende Januar 2017 für rund neun Millionen Euro von Gremio Porto Alegre an die Elbe gewechselt.

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