Stevens: Top-Klubs wollen Reus nicht
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BVB-Sportdirektor Michael Zorc erklärt die Details zur Vertragsverlängerung von Marco Reus. Einen Vereinswechsel der Identifikationsfigur schließt er aus.

Mit seiner Vertragsverlängerung bis 2023 hat Marco Reus am Freitag nach eigener Aussage "ein klares Zeichen für die Zukunft" gesetzt.

Geht es nach Sportdirektor Michael Zorc, soll der 28-Jährige seinen Vertrag bei Borussia Dortmund auch mindestens bis zur angegebenen Laufzeit erfüllen.

"Wir sind sehr froh, dass er sich so langfristig zum BVB bekannt hat und wahrscheinlich seine Karriere hier auch beenden wird", sagte Zorc vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt bei Sky.

Allerdings wollte Zorc nicht ausschließen, dass der Nationalspieler seinen letzten großen Vertrag in Dortmund vor dem Ende seiner aktiven Laufbahn unterzeichnet hat. Reus wäre dann 34 Jahre alt. "Ich will nicht sagen, dass es sein letzter Vertrag ist, aber es ist nicht geplant, ihn auf dem Weg dorthin (zum Karriereende, Anm.d.Red.) zu verkaufen", sagte Zorc.

Im CHECK24 Doppelpass von SPORT1 vermutete Ex-Trainer Huub Stevens, die Top-Klubs hätte durch Reus' Verletzungshistorie kein Interesse am Nationalspieler. "Er hat viele Qualitäten, ist aber viel zu viel verletzt. Ich glaube nicht, dass Manchester City oder Bayern München viel Geld für ihn ausgeben würden."

Stevens: Top-Klubs wollen Reus nicht

Der Termin der Bekanntgabe am Freitag nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage in der Europa League gegen Salzburg sei dabei nicht bewusst gesetzt gewesen.

"Wir haben über Wochen daran gearbeitet und Marco und seine Agentur in vielen Gesprächen davon überzeugt, dass das der richtige Weg ist", erklärte Zorc. "Wir können ihn am Ende nicht zur Unterschrift zwingen, das muss er schon selbst tun."

Der von zahlreichen Topklubs umworbene Reus war vor sechs Jahren von Borussia Mönchengladbach zum BVB zurückgekehrt, wo er bereits in der Jugend gespielt hatte. Im Pokalfinale 2017 holte der häufig verletzte Reus seinen ersten Titel mit dem Klub, verletzte sich aber auch schwer. Sein bisheriger Vertrag wäre 2019 ausgelaufen.

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