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FBL-GER-BUNDESLIGA-FRANKFURT-LEIPZIG
Die Einführung von Montagsspielen ist bei den Fans umstritten © Getty Images
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Nach massiven Protesten in Frankfurt und einem Boykott in Dortmund nimmt Reinhard Rauball die Klubs in die Pflicht. Diese sollen zu ihren Entscheidungen stehen.

DFL-Präsident Reinhard Rauball hat in der Diskussion um die Montagsspiele der Bundesliga die Vereine in die Pflicht genommen. "Es ist die Aufgabe der Klubs, sich zu ihrer Entscheidung zu bekennen und die Faktenlage wahrheitsgetreu ihrer Fanbasis zu vermitteln", sagte Rauball im kicker-Interview: "Und zwar bis zur Saison 2020/21. Es gilt im gesamten deutschen Recht der Grundsatz: Verträge sind einzuhalten."

Idee der Montagsspiele ging von Klubs aus

Zwar habe er mit Protesten gegen die Ansetzungen zum Wochenstart gerechnet. Der DFL werde aber unrecht getan, "wenn man kommerzielle Gründe unterstellt und sie zum Buhmann macht", sagte er: "Das ist mir zu billig. Die DFL unter Führung von Christian Seifert macht einen hervorragenden Job, hat einen ausgezeichneten Gesamtblick für die Bundesliga und 2. Bundesliga - und trägt nicht nur in puncto Vermarktung erheblich zur positiven Gesamtentwicklung des Profifußballs bei. Die Idee der Montagsspiele ging unzweifelhaft von den Klubs aus - aus den dargelegten sportlichen Gründen."

Mit den Montagsspielen sollten die Europapokal-Starter der Liga entlastet werden. BVB-Präsident Rauball bremst damit auch den Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, aus. Der hatte sich zuletzt mehrfach negativ über die Montagsspiele geäußert.

"Wir müssen in der Liga darüber diskutieren, ob die Montagsspiele – außer sie sind sportlich durch Europa-League-Einsätze indiziert – wirklich sein müssen. Borussia Dortmund wird dazu den Anstoß geben", sagte Watzke zuletzt in der FAZ.

Man solle nicht alles unter kommerziellen Gesichtspunkten tun, was möglich ist.

Bei den zwei bisherigen Partien in Frankfurt (19. Februar) und Dortmund (26. Februar) war es jeweils zu Protesten der Fans gekommen.

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