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Lewis Holtby hat in den letzten vier Spielen unter Christian Titz beim Hamburger SV schon drei Tore geschossen
Lewis Holtby hat in den letzten vier Spielen unter Christian Titz beim Hamburger SV schon drei Tore geschossen © Getty Images
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Hamburg und München - Lewis Holtby steht sinnbildlich für die neue Hoffnung beim Hamburger SV. Nun will er im Schlüsselduell gegen den VfL Wolfsburg das nächste Zeichen setzen.

Dass es ausgerechnet Lewis Holtby war, der den Hamburger SV wieder mitten rein in den Kampf um den Klassenerhalt schoss, hatte Symbolcharakter.

Mit ausgebreiteten Armen ließ sich der Siegtorschütze nach seinem 1:0 gegen den SC Freiburg feiern. Szenen, die an 2015 erinnerten: Damals stand Holtby auf dem Zaun, feierte die überstandene Relegation gegen den Karlsruher SC. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Und obwohl der HSV schon so gut wie abgestiegen war, ist der Dino dank Holtby jetzt nur noch fünf Punkte davon entfernt, sich schon wieder zu retten – wenigstens in die Relegation.

"Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Wir waren abgeschlagen, dann ist es nicht leicht, sich Woche für Woche ranzukämpfen", sagte HSV-Trainer Christian Titz, der seinen Lieblingsschüler Holtby in den vergangenen Wochen wieder flott gemacht hat: "Wir können jetzt in Wolfsburg wieder in Schlagdistanz kommen, darauf müssen wir uns konzentrieren."

Holtby schickte mit einem schelmischen Lächeln schon den ersten kleinen Giftpfeil in Richtung der Keller-Konkurrenz. "Aus psychologischer Sicht wäre ich jetzt nicht gern der Gejagte - sondern lieber der Jäger", sagte der 27-Jährige.

Die Highlights des 31. Spieltags bei SPORT1 am Sonntag, ab 13.30 Uhr, in "Bundesliga Pur Lunchtime"

Holtby unter Titz von der Tribüne zum Leistungsträger

Mit drei Toren in den letzten vier Spielen ist Holtby das Gesicht schlechthin der HSV-Wiederauferstehung. Die Hälfte der nun sechs HSV-Treffer unter Christian Titz geht damit auf sein Konto.

Unter den vorherigen Trainern Markus Gisdol und Bernd Hollerbach spielte Holtby maximal eine Nebenrolle, unter Titz ist er Leistungsträger, Goalgetter – und Retter? (Der Tabellenrechner der Bundesliga)

Lewis Holtby war der Held des HSV gegen Freiburg
Lewis Holtby war der Held des HSV gegen Freiburg © iM Football

Fakt ist: Nach einer "Willensleistung" gegen Freiburg ist der HSV plötzlich wieder da, Holtby sorgte mit seinem Siegtreffer (54.) für Glückseligkeit auf den Rängen des Volksparkstadions.

Auch die Fans schalteten sofort in den Kampfmodus. "Auswärtssieg, Auswärtssieg", forderten sie mit Blick auf das nächste Kellerduell am kommenden Samstag beim VfL Wolfsburg.

Alles zum 31. Spieltag in der Bundesliga am Sonntag ab 11 Uhr im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 mit den Gästen Jörg Schmadtke und Arnd Zeigler

"Absoluter Überlebensfight" gegen Freiburg

Gegen die Wölfe wird es für den HSV wieder ein Finale, Holtby will erneut diesen "absoluten Überlebensfight" wie gegen Freiburg sehen.

Und dann könnten die Hanseaten mit einem Sieg tatsächlich bis auf zwei Zähler an den Werksklub heranrücken. Bei dann noch zwei ausstehenden Partien. (Die Tabelle der Bundesliga)

Pollersbeck: "Jedes Spiel ist überlebenswichtig"

Doch aktuell ist der HSV weiter Vorletzter, daher wischte Torwart Julian Pollersbeck alle Gedankenspiele beiseite.

"Wir müssen demütig bleiben. Jetzt ist jedes Spiel überlebenswichtig", sagte der U21-Europameister, der den HSV mit seinen starken Paraden in der ersten Hälfte überhaupt erst im Spiel gehalten hatte.

Streich verzweifelt an den Schiedsrichtern

Weil Pollersbeck einen Sahnetag erwischte, die Freiburger zudem wie ein Team agierten, das nun fünf Spiele in Serie verloren hat, seit sieben Partien ohne eigenen Treffer ist und mit den Schiedsrichterentscheidungen erneut kein Glück hatte, verkürzte der HSV den Rückstand nach dem 31. Spieltag auf die punktgleichen Teams aus dem Breisgau, Mainz und eben Wolfsburg auf fünf Zähler. (Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Die Hoffnung auf das Wunder lebt - vor allem dank Goalgetter Holtby.

Das Restprogramm im Abstiegskampf

HAMBURGER SV

(A) VfL Wolfsburg  
(A) Eintracht Frankfurt
(H) Borussia Mönchengladbach

SC FREIBURG

(H) 1. FC Köln
(A) Borussia Mönchengladbach
(H) FC Augsburg

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