Simunic trauert um Tochter - Kovac wird emotional
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München - Anstelle des FC Bayern hatte Niko Kovac vor dem Spieltag ein bedrückendes Thema im Kopf: Er trauert mit Ex-Mitspieler Josip Simunic um dessen Tochter.

Niko Kovac von Eintracht Frankfurt wird seit Wochen als Nachfolger von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern gehandelt - an diesem Tag aber hatte er noch weniger Lust als sonst, dazu etwas zu sagen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Duell der Eintracht mit der TSG Hoffenheim (ab 18 Uhr im LIVETICKER) wurde Kovac auf das Thema angesprochen. Er beantwortete die Frage mit dem Hinweis, dass es Wichtigeres im Leben gäbe - und nannte ein äußerst trauriges Beispiel.

"Wissen Sie: Eigentlich ist das alles total nebensächlich", sagte Kovac. Er sei am Vortag auf der Beerdigung eines vier Jahre alten Kindes gewesen: "Das ist nicht sehr angenehm." Frankfurts Coach weilte in Zagreb, um seinen ehemaligen Mitspieler Josip Simunic zu unterstützen.

Simunic' Tochter Luciana war am Ostersonntag im Alter von vier Jahren an einer kurzen, schweren Krankheit gestorben. Das berichteten Bild und Berliner Morgenpost. Simunic und Kovac hatten gemeinsam für die kroatische Nationalmannschaft und Hertha BSC gespielt. Die Hertha drückte Simunic ihr Mitgefühl aus.

Diese Tragödie rückte natürlich alles andere in den Hintergrund, erklärte Kovac. "Für die Medien ist das Bayern-Thema interessant. Aber für mich nicht. Es gibt viel Wichtigeres."

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