Trainer-Rückkehr bei RB? Das sagt Rangnick
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München - Einem Medienbericht zufolge soll Ralf Rangnick Ralph Hasenhüttl als Trainer bei RB Leipzig beerben. Rangnick reagiert bei SPORT1.

Wird Ralf Rangnick wieder Trainer bei RB Leipzig?

Die Leipziger Volkszeitung berichtete am Morgen, dass der Sportdirektor - wie schon nach der Entlassung von Alexander Zorniger - eine Doppelfunktion übernehmen und als Trainer die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl antreten soll.

SPORT1 hat bei Rangnick nachgehakt. Die Antwort: "Nein, das stimmt nicht." Zuvor hatte bereits ein Klub-Sprecher dementiert, dass RB sich auf diese Lösung geeinigt hätte: "Es gibt keinen neuen Stand, alles ist offen. Die Meldung können wir nicht bestätigen." Im Laufe des heutigen Tages werde auch keine Entscheidung verkündet.

Will sagen: Beschlossen ist nichts, explizit ausgeschlossen hat RB aber auch nicht, dass es doch noch auf Rangnick hinauslaufen könnte.

Rose bleibt wohl in Salzburg

RB und Hasenhüttl hatten am 16. Mai die vorzeitige Trennung vollzogen, nachdem der Klub dem österreichischen Trainer keinen neuen Vertrag über das Jahr 2019 hatte anbieten wollen. Hasenhüttl hatte dies als Bedingung für eine Erfüllung des Deals verlangt - und die Verweigerung dieses Wunsches (aus naheliegenden Gründen) als Misstrauensvotum aufgefasst.

Als Nachfolger war unter anderem der deutsche Trainer-Aufsteiger Marco Rose vom Schwester-Klub Red Bull Salzburg im Gespräch. Nach SPORT1-Informationen ist er jedoch nicht daran interessiert, in Leipzig unter Rangnick zu arbeiten. Alle Zeichen stehen auf einem Verbleib in Salzburg.

Rose selbst hatte sich auf entsprechende Nachfragen stets abwehrend geäußert.

Rangnick war zuletzt in der Saison 2015/16 in einer Doppelrolle als Trainer und Sportchef aktiv. Damals gelang ihm mit RB der Aufstieg in die Bundesliga, wo dann Hasenhüttl übernahm.

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