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Martin Kind geht seit Jahren gegen die 50+1-Regel im deutschen Fußball vor
Martin Kind geht seit Jahren gegen die 50+1-Regel im deutschen Fußball vor © Getty Images
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Der Streit zwischen Hannover 96 und der DFL wegen der 50+1-Regel geht in die nächste Instanz. Präsident Martin Kind reicht Klage vor dem Schiedsgericht ein.

Im Streit um eine Ausnahmegenehmigung von der Investorenregel 50+1 hat Hannover 96 am Mittwoch Klage beim Ständigen Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen eingereicht.

Damit greift Präsident Martin Kind den ablehnenden Bescheid des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga (DFL) an. 

Die DFL hatte Kinds Übernahmeplänen Mitte Juli eine Absage erteilt. In der abschließenden Bewertung war das Präsidium des Ligaverbandes zu dem Ergebnis gekommen, dass das Kriterium der "erheblichen Förderung" als Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahme nicht erfüllt ist. Kind kündigte daraufhin auch an, vor das Frankfurter Landgericht zu ziehen.

Zuletzt hatte sich Karl-Heinz Rummenigge für die Abschaffung der seit Jahren umstrittenen 50+1-Regel ausgesprochen.

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