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Beim Spiel Köln gegen Hoffenheim wurde unter anderem dieses Plakat gezeigt
Beim Spiel Köln gegen Hoffenheim wurde unter anderem dieses Plakat gezeigt © Imago
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Eineinhalb Jahre nach einem Vorfall beim Spiel Köln gegen Hoffenheim wird ein FC-Anhänger verurteilt. Der Mann hatte den TSG-Mäzen gleich mehrfach beleidigt.

Ein Fan des 1. FC Köln ist wegen Beleidigung von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp zu einer Geldstrafe von 4.800 Euro verurteilt worden.

Der Anhänger war bei einem FC-Spiel im April 2017 gegen die TSG an Schmähungen gegen Hopp beteiligt. Weil er dabei vermummt war, wurde der 30-Jährige auch wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz verurteilt. Die Strafe setzt sich auf 120 Tagessätzen zu je 40 Euro zusammen. Damit ist der Mann vorbestraft, außerdem wird ein Eintrag in sein Führungsverzeichnis verfasst.

Hopp auf Transparent beleidigt

Während des Spiels hatte der Anhänger gemeinsam mit weiteren Fans ein Plakat mit der Aufschrift "Dietmar, morgen ins Maritim, dein Vater wäre stolz" hochgehalten. Zu dieser Zeit fand ein AfD-Parteitag in dem Hotel statt.

Außerdem wurde im Kölner Block ein Transparent mit der Karikatur einer Prostituerten gezeigt, Staatsanwaltschaft und Gericht sahen darub eine konkrete Beleidigung. Hopp erstattete nach dem Spiel Anzeige.

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Sechs Strafbefehle eingegangen

Mittlerweile sind wegen dem Vorfall sechs Strafbefehle eingegangen, drei Beteiligte wurden rechtskräftig verurteilt.

Am vergangenen Samstag hatten Anhänger von Borussia Dortmund ein Banner gezeigt, das das Konterfei Hopps hinter einem Fadenkreuz zeigte. Nach beleidigenden Sprüchen in der Vorsaison hatte der TSG-Mäzen Anzeige gegen 32 BVB-Fans gestellt.

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