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Mainz und Wolfsburg trennen sich zum siebten Mal in den letzten acht Duellen unentschieden
Mainz und Wolfsburg trennen sich zum siebten Mal in den letzten acht Duellen unentschieden © Getty Images
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Mainz - Mainz 05 und der VfL Wolfsburg trennen sich torlos. Den Gastgebern bietet sich mit der letzten Aktion des Spiels noch die Chance zum Sieg.

Trostlose Kulisse, trostloses Spiel: Der 1. FSV Mainz 05 und der VfL Wolfsburg haben sich in einer schwachen Bundesliga-Partie am Mittwochabend 0:0 getrennt.

Vor nur 19.205 Zuschauern in der Mainzer Arena gab es am Ende das Standardergebnis der Begegnung, nunmehr sieben der letzten acht Duelle endeten Unentschieden. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Latte verhindert Mainzer Siegtreffer

Ridle Baku hätte eine Fortsetzung dieser Serie verhindern können, doch der Mainzer traf in der Nachspielzeit (90.+3) nur die Latte. So behaupten sich beide Klubs mit jeweils acht Punkten im oberen Tabellendrittel. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Der Unterhaltungswert war sicher nicht so groß", sagte der Mainzer Kapitän Stefan Bell bei Sky: "Beide Teams hatten einen ähnlichen Ansatz, das hat sich dann neutralisiert."

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Wolfsburgs Maximilian Arnold meinte: "Wir wollten die richtige Antwort nach der Niederlage in Freiburg geben. Das war ein Abnutzungskampf in der zweiten Halbzeit, Mainz war auch nur in zwei Situationen gefährlich." (Die Tabelle der Bundesliga)

Beide Teams bieten Magerkost

Schon in der spielerisch dürftigen Anfangsphase blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk. So dauerte es fast eine Viertelstunde bis zur ersten Torannäherung. Josip Brekalo (12.) testete den Mainzer Torwart Florian Müller mit einem Distanzschuss. Der FSV fand auf der Gegenseite noch viel seltener Lücken im kompakten Wolfsburger Defensivverbund, etliche ideenlose lange Bälle waren die Folge.

Stattdessen lud Jean-Philippe Gbamin die Gäste mit einem fahrlässigen Ballverlust zur ersten echten Großchance des Spiels ein. Erneut Brekalo (23.) traf aus rund 13 Metern allerdings nur den Außenpfosten. Auch danach hatte Wolfsburg die wesentlich besseren Möglichkeiten, etwa durch Daniel Ginczek (32.) oder Brekalos (38.) dritten gefährlichen Torabschluss, den Müller aber mit einer starken Fußabwehr entschärfte.

Gbamin-Tor zählt nicht

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kam dann auch Mainz aus der Deckung. Zunächst gab Anthony Ujah (43.) den ersten gefährlichen Torschuss der Gastgeber überhaupt ab, dann traf Gbamin (45.+3) bei der letzten Aktion vor der Pause aus der Distanz zur vermeintlichen Führung. Der Mainzer Torjubel wurde allerdings durch einen Abseitspfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler korrekterweise jäh unterbrochen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild wie in Halbzeit eins - mit dem Unterschied, dass nun die Mainzer die etwas aktivere Mannschaft waren. Ihre Torabschlüsse wie etwa beim Freistoß von Alexandru Maxim (58.) oder einer Direktabnahme von Robin Quaison (63.) gingen jedoch zunächst deutlich über das Tor, ein Kopfball von Ujah (67.) war leichte Beute für VfL-Keeper Koen Casteels.  

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