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Viele Fans stehen DFB und DFL schon länger kritisch gegenüber © Getty Images
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Die Fans der deutschen Profiklubs haben genug und rufen zur Protestaktion gegen DFB und DFL auf. Landesweit soll in den Stadien geschwiegen werden.

Die deutschen Fußball-Anhänger rufen zum bundesweiten Stimmungs-Boykott auf.

Von der Bundesliga bis hin zur 3. Liga wollen die Fans der Profiklubs in der kommenden englischen Woche in allen Stadien protestieren. Die Fans werfen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) Profitgier vor.

Der Zusammenschluss der Fanszenen rief die Spiele am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (25. bis 27. September) zum "Aktionsspieltag" aus. In einer Mitteilung hieß es: "In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten."

Dialog mit Verband und Liga beendet

Die Faninitiative will eine klare Botschaft senden: Sie fordert einen Fußball, "der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten."  

Schon in der ersten Runde des DFB-Pokals war es deshalb zu Protesten gekommen. Das Motto damals: "DFB, DFL & Co. - Ihr werdet von uns hören!". Wenig später hatte der Fan-Zusammenschluss den Dialog mit DFB und DFL für beendet erklärt. 

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