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Alassane Plea hat sich bei Borussia Mönchengladbach glänzend eingefunden.
Alassane Plea erzielt sein drittes Saison-Tor © Getty Images
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Mönchengladbach - Alassane Plea trifft für Borussia Mönchengladbach und sorgt für Gladbachs sechsten Heimsieg in Folge. Für Frankfurt wird die Lage schwieriger.

Angeführt von Rekordeinkauf Alassane Plea hat Borussia Mönchengladbach den sechsten Heimsieg in Folge gefeiert und die Sorgen bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt vergrößert.

Die Fohlen gewannen eine muntere Begegnung verdient mit 3:1 (0:0) und hielten den Anschluss an die Spitzengruppe. Die harmlosen Gäste stehen nach fünf Spieltagen dagegen so schlecht da wie zuletzt in der Abstiegssaison 2010/2011.

Der für 23 Millionen Euro aus Nizza geholte Plea (56.), Thorgan Hazard (65.) und Nico Elvedi (85.) trafen für die Borussia, die seit dem 18. Februar vor eigenem Publikum ungeschlagen ist.

Mehr als die jetzigen zehn Zähler hatte Gladbach zu diesem Zeitpunkt zuletzt in der Meistersaison 1976/1977 auf dem Konto. Frankfurt kam durch WM-Held Ante Rebic (74.) nur noch zum Anschlusstreffer und fiel nach der insgesamt enttäuschenden Leistung mit nur vier Punkten weiter zurück.(Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Hazard: "Es war verdient"

"Drei Punkte, ein Sieg, das ist gut für den Kopf nach der Niederlage bei Hertha", sagte Torschütze Hazard bei Sky, "es war verdient. Wir haben das Spiel kontrolliert."(Alle Ergebnisse im Überblick)

Im Borussia-Park brauchten die 41.257 Zuschauer zunächst starke Nerven: Unter dem Motto "Wir pfeifen auf eure Spieltagszerstückelung" schlossen sich viele Gladbach-Fans dem Protest gegen DFL und DFB an und ließen 20 Minuten lang Trillerpfeifen schrillen. Dabei hatte das Dargebotene durchaus Beifall verdient. Die Borussia begann forsch, störte die Gäste früh und hatte durch Matthias Ginter (13.) auch die erste Chance.

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Von der Eintracht war in dieser Phase nicht viel zu sehen. Torjäger Sebastien Haller stand in der Sturmspitze auf verlorenem Posten, Vize-Weltmeister Ante Rebic saß nur auf der Bank. Die Hecking-Elf hatte schon nach 25 Minuten sechs Eckbälle auf dem Konto, schlug aus ihrer Überlegenheit aber kein Kapital. Auch Plea und erneut Ginter vergaben innerhalb weniger Sekunden (18.).(Die Tabelle der Bundesliga)

Trapp hält Eintracht im Spiel

Bis zur Pause kamen die Hessen etwas besser in die Begegnung und durch Haller auch zu einem Kopfballtor, der Franzose stand jedoch klar im Abseits (35.). Die gefährlichere Mannschaft blieb die Borussia, die besonders bei Flanken immer wieder für Gefahr sorgte. Florian Neuhaus (41.), der wie Weltmeister Christoph Kramer und Patrick Herrmann in die Startelf zurückgekehrt war, scheiterte ebenso an Trapp wie Ginter (42.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das alte Bild: Gladbach ließ den Ball laufen und machte das Spiel breit, vergab seine ersten Chancen aber leichtfertig. 

Plea erlöste schließlich die Fohlen, als er nach Hacken-Vorarbeit von Florian Neuhaus den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte drosch. Für den Franzosen war es bereits das dritte Saisontor.

Rebic-Tor sorgt für Spannung

Frankfurt verlor nun völlig die Ordnung und bot der Borussia reichlich Platz. Die Strafe folgt auf dem Fuß. Wieder war es Neuhaus, der den Überblick behielt und Hazard bediente. Der WM-Teilnehmer aus Belgien zögerte kurz und traf dann mit einem Flachschuss ins lange Eck.

Der eingewechselte Rebic sorgte nach einem Patzer in der Gladbacher Abwehr mit seinem ersten Saisontor noch einmal für Spannung. Doch Elvedi per Kopf nach Ecke Hazard machte alles klar für die Hausherren.

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