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BVB: Roman Bürki über Karrierestart und Rolle seines Vaters
Roman Bürki ist bei Borussia Dortmund die Nummer eins © Getty Images
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BVB-Keeper Roman Bürki spricht über seinen Karrierestart in Bern und enthüllt die entscheidende Rolle seines Vaters bei seiner Laufbahn als Torwart.

BVB-Keeper Roman Bürki hat vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt am 3. Spieltag der Bundesliga  ungewohnt offene Einblicke in seine Anfänge als Fußballer gegeben (Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

Der Schweizer genoss von 2005 bis 2013 die Torwartausbildung bei den Young Boys Bern, doch beinahe wäre es gar nicht so weit gekommen.

Bürki wollte Probetraining "aus Angst" absagen

"Nein, ich gehe da nicht hin", habe er zwei Stunden vor dem Probetraining beim Schweizer Hauptstadtklub gesagt, erzählte Bürki bei Eurosport: "Einfach aus Angst, wieder zu versagen." 

Denn kurz zuvor war er beim FC Thun nicht genommen worden, was ihn "so verunsichert" hat.

Bürki weiter: "Ich war einfach enttäuscht, dass es bei einem Klub nicht geklappt hat, und dann kommt Young Boys Bern, ein vermeintlich noch größerer Klub als der FC Thun. Ich war so down damals, so enttäuscht auch von mir selber, weil ich mir immer sehr viel Druck mache."

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Aus Angst vor einem erneuten Nein, habe er die Chance in Bern verstreichen lassen wollen. "Mein Vater hat mich richtig gezwungen, dort hinzugehen - und das hat schlussendlich meine Karriere gerettet", erklärte der 27-Jährige die Rolle seines Vaters.

BVB-Keeper Bürki setzt auf Mentaltrainer

Der Schweizer setzte bereits früh in seiner Laufbahn auf die Dienste eines Mentaltrainers. "Für mich ist das überhaupt kein Tabuthema. Ich habe schon angefangen, als ich 16, 17 war. Damals wusste ich eigentlich überhaupt nicht viel darüber, aber ich habe gedacht: Schaden kann's bestimmt nicht", erklärte Bürki.

Der BVB-Keeper findet: "Jede Kleinigkeit, die hilft, sollte man als Spieler in Anspruch nehmen, man will ja so konstant wie möglich Leistung bringen. Ich habe den Mentaltrainer schon von klein auf gebraucht, und das ist auch weiterhin so."

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