Darum lässt Wolfsburg eine Magath-Idee neu aufleben
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München - Sind die Geschichten über "Quälix" Magath überzeichnet? Wolfsburgs Sportdirektor Marcel Schäfer versichert im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 das Gegenteil.

Unzählige Legenden kursieren über die knallharten Trainings-Methoden des früheren Bundesliga-Meistertrainers Felix Magath.

Der eine oder andere hält sie für überzeichnet. Sein ehemaliger Schützling Marcel Schäfer versichert: Sie sind es nicht. Im Gegenteil.

Schäfer, Sportdirektor des VfL Wolfsburg und Mitglied von Magaths Meisterelf 2009, erklärte im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1: "Jeder denkt man übertreibt, wenn man das Training mit Magath beschreibt. Aber ich denke, es ist eher untertrieben, was man erzählt."

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VfL Wolfsburg hat "Mount Magath" neu entdeckt

In Wolfsburg wurde besonders der "Mount Magath" berühmt, der kleine Berg auf dem Trainingsgelände der Wölfe, auf dem "Quälix" seine Spieler immer wieder hoch- und runterscheuchte.

Nicht umsonst hat Trainer Bruno Labbadia den einstigen "Hügel der Leiden" auch für sich entdeckt.

"Das ist trainingsspezifisch durchaus sinnvoll", sagte der 34 Jahre alte Schäfer im Dopa: "Die Medizinbälle sind auch noch da. Wir haben den Hügel wieder aufleben lassen und man sieht: Die Spieler sind auch fit."

Aus eigener Erfahrung kann Schäfer die Quälerei auch nur empfehlen: "Wir sind deutscher Meister damit geworden. Dafür schleppe ich auch gern Medizinbälle und trainiere viermal am Tag."

Aktuell ist Wolfsburg trotz der Niederlage gegen den SC Freiburg am Samstag immerhin Sechster.

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