Müller erklärt die Bayern-Krise
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München - Mit den Bayern steckt Thomas Müller nach vier Spielen ohne Sieg in der Krise. Der Nationalspieler verspürt den Druck, ist aber zuversichtlich.

Thomas Müller hat nach den zuletzt schwachen Ergebnissen des FC Bayern und der Diskussion um Trainer Niko Kovac Einblicke in das Seelenleben der Bayern-Stars gegeben. 

"Man kann uns da schon glauben: Wir arbeiten alle mit Hochdruck daran, dass wir wieder die Ergebnisse liefern und die Spielkultur, die vom FC Bayern erwartet wird. Wir haben auch einen riesigen Anspruch an uns selbst", sagte er. Intern sei nach vier Spielen ohne Sieg zuletzt "heiß diskutiert" worden: "Es waren schwierige zehn, 14 Tage", sagte der Nationalspieler am Montag bei einem PR-Termin in München.

Aus Bayern-Sicht komme die Länderspielpause "zur richtigen Zeit, um wieder durchschnaufen zu können, denn natürlich ist der Druck von außen spürbar", ergänzte Müller (29): "Nach der Pause geht es im Verein wieder volle Kraft voraus. Wir sind hoch motiviert, den Bock wieder in die richtige Richtung umzustoßen."

Müller: Wollen mit DFB-Team wieder begeistern 

Die deutsche Nationalmannschaft sieht Müller nach dem WM-Desaster von Russland weiter in der Bringschuld. "Ich denke schon, dass wir weiterhin zeigen wollen, dass die deutsche Nationalmannschaft die deutschen Fans auch begeistern kann", sagte Müller mit Blick auf die "wichtigen Spiele" in der Nations League in den Niederlanden und bei Weltmeister Frankreich.

Entsprechend gab Müller für die Duelle am Samstag (Nations League: Niederlande - Deutschland ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Amsterdam und drei Tage später in St. Denis (Nations League: Frankreich - Deutschland, 16. Oktober, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) als Ziel aus: "Wir wollen die Leute wieder begeistern und werden alles in die Waagschale werfen."

In beiden Begegnungen gehe es "um mehr als ums Ergebnis, auch ums Prestige. Das sind Aufgaben, für die trainiert man täglich. Dementsprechend ist die Vorfreude da, es wird ein harter Wettkampf."

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