"Mit das Beste, was es gibt": Das feiert Rummenigge beim FCB
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Für Aufsichtsrat-Mitglied Edmund Stoiber muss es an der Vereinsspitze des FC Bayern keinen Wechsel geben. Vielmehr solle man weiter auf Rummenigge und Hoeneß bauen.

Bayern Münchens Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bleiben dem deutschen Rekordmeister wohl auch noch längerfristig erhalten.

"Ich bin mir persönlich absolut sicher, dass beide über 2019 hinaus weitermachen. Kalle brauchen wir als Vorstandsvorsitzenden. Er macht das ausgezeichnet. Er hätte auch die Qualitäten, ein Dax-Unternehmen zu führen. Uli will Gott sei Dank nach eigenem Bekunden 2019 noch mal antreten als Präsident", sagte Edmund Stoiber, Mitglied des Aufsichtsrates und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern im Interview mit der Münchner Abendzeitung (Samstags-Ausgabe).

Stoiber: Hoeneß hat klaren Plan

Hoeneß habe laut Stoiber aber die "klare Vorstellung, dass er in der nächsten Amtsperiode seine Nachfolge regeln will. In den nächsten drei Jahren werden die Weichen für die Zukunft gestellt", betonte der frühere Bayerische Ministerpräsident.

Rummenigges Vertrag läuft 2019 aus. Es sollen aber zeitnah Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt werden. Die Amtszeit von Hoeneß als Präsident geht ebenfalls bis 2019. Derzeit wird schon intensiv über mögliche Nachfolger diskutiert.

Nachfolgediskussion entbrannt

An erster Stelle wird der Name des ehemaligen Torwarts Oliver Kahn genannt. Aber auch über den Gladbacher Manager Max Eberl oder Philipp Lahm, der bis 2024 designierter EM-OK-Chef ist, wird spekuliert.

Die Frage sei, so Stoiber, "wer auch die betriebs- und volkswirtschaftlichen Voraussetzungen und die Führungsqualitäten dafür mitbringt. Wir haben ja große Ex-Spieler, die große Kommentatoren sind. Jeder kennt sie. Aber es ist ein Unterschied, ob du analysierst oder ob du eine Führungsposition in einem Topklub wie Bayern übernimmst."

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