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Die Verletzung von Weltmeister Benjamin Pavard ist schwerwiegender als befürchtet. Der Verteidiger des VfB Stuttgart erleidet einen Muskelbündelriss.

Der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart muss mindestens bis zum Rückrundenstart auf Weltmeister Benjamin Pavard verzichten. Der französische Nationalspieler hat sich am Sonntag im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach (0:3) einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zugezogen.

Der 22-Jährige, der alle 14 Ligaspiele in dieser Saison bestritten hat, werde mehrere Wochen ausfallen und vor der Winterpause nicht mehr zum Einsatz kommen können, teilte der VfB am Montag mit. Pavard hatte sich laut Sportvorstand Michael Reschke bereits bei einem Sprint vor dem 0:1 durch Raffael (69.) verletzt.

Reschke sprach da jedoch noch von einem Muskelfaserriss. Dennoch blieb er zunächst auf dem Platz und wurde erst nach seinem Eigentor zum 0:3 (84.) ausgewechselt.

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Auch Aogo und Beck angeschlagen

Pavard wird seit Monaten mit einem Wechsel zu Bayern München in Verbindung gebracht. Sein Vertrag in Schwaben läuft bis 2021, er hat aber eine Ausstiegsklausel für den Fall, dass ein Verein die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro bezahlt.

"Wir fahren gehandicapt nach Hause", sagte Trainer Markus Weinzierl angesichts gleich mehrerer Verletzungen und der Gelb-Roten-Karte für Erik Thommy. Dennis Aogo, der bereits in der 26. Minute das Feld verlassen musste, zog sich eine Muskelverhärtung in der Wade zu.

Andreas Beck musste wegen Knieproblemen zur Halbzeit raus. Ob einer der beiden Profis gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr) wieder zur Verfügung steht, blieb offen.

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