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Nuri Sahin absolvierte 274 Spiele für den BVB - mit Werder kehrt er am Samstag nach Dortmund zurück
Nuri Sahin absolvierte 274 Spiele für den BVB - mit Werder kehrt er am Samstag nach Dortmund zurück © Getty Images
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Am Samstag gastiert Werder Bremen bei Tabellenführer Borussia Dortmund. Der BVB verabschiedet Ex-Spieler Nuri Sahin im Rahmen der Begegnung.

Werder BremenNuri Sahin wird bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte im Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund am Samstag (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) offiziell von seinem Ex-Klub verabschiedet.

"Ich habe gestern noch mit ihm gesprochen. Er ist ein sehr verdienter Spieler von Borussia Dortmund, und wir werden die Gelegenheit nutzen, um ihn am Samstag zu verabschieden", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Der 30 Jahre alte Sahin war mit Unterbrechung von 2001 bis 2018 für Dortmund aktiv und bestritt 223 Bundesliga-Spiele für Schwarz-Gelb, ehe er im Sommer an die Weser wechselte. In der Saison 2005/2006 erzielte er als bisher jüngster Spieler ein Bundesligator.

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"Nuri Sahin ist ein sehr intelligenter Spieler, ein super Mensch", sagte Dortmunds Trainer Lucien Favre. 

Spitzenreiter Dortmund bangt unterdessen noch um den Einsatz des angeschlagenen Thomas Delaney (Wadenprobleme). "Er war die Woche nicht im Training und hat heute erst angefangen zu trainieren. Mal sehen, wie es morgen aussieht", sagte Favre.

Kohfeldt holt sich Tipps von Sahin

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hofft indes, von der BVB-Vergangenheit Sahins zu profitieren. Vor dem Bundesliga-Kracher holte er sich Tipps vom Ex-Dortmunder.

"Natürlich haben wir uns über den BVB unterhalten", sagte der Coach am Donnerstag.

Auch mit Mannschaftskapitän Max Kruse will Kohfeldt noch sprechen: "Max hat in Mönchengladbach zwei Jahre unter Lucien Favre gespielt."

Keine Einsatzgarantie für Sahin

Während Ex-Nationalspieler Kruse für die Partie beim Spitzenreiter als gesetzt gilt, gibt es für Sahin keine Einsatzgarantie.

"Nuri hatte in Dortmund große Spiele und schöne Momente. Aber das ist kein Grund, über Aufstellung oder Nicht-Aufstellung nachzudenken", erklärte Kohfeldt, der den 30-Jährigen dafür lobte, "einen Blick für das übergeordnete Mannschaftsziel zu haben."

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