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In einem hart umkämpften Spiel hat Hertha BSC am Ende das bessere Ende für sich und besiegt Eintracht Frankfurt. Für die Hessen ist es die zweite Niederlage in Folge.

Eintracht Frankfurt ist nach einem furiosen Saisonstart in der Fußball-Bundesliga endgültig aus dem Tritt gekommen.

Das Team von Trainer Adi Hütter kassierte durch das 0:1 (0:1) bei Hertha BSC die zweite Niederlage in Folge und verlor vorerst den Anschluss nach ganz oben. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Mittelfeldspieler Marko Grujic erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Treffer das 1:0 (40.)-Siegtor für die Berliner, die nach Punkten mit der Eintracht gleichzogen.

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Frankfurt war bei seiner Rückkehr ins Olympiastadion sieben Monate nach dem triumphalen Pokalsieg gegen Bayern München im Angriff nicht durchschlagskräftig genug. Das hochgelobte Offensiv-Trio Sebastian Haller, Luka Jovic und Ante Rebic war weit von der Topform entfernt. (Die Tabelle der Bundesliga)

Eintracht hadert mit Schiedsrichter-Entscheidung

Der CHECK24 Doppelpass mit Yussuf Poulsen und Peter Neururer am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Eintracht-Trainer Adi Hütter sagte bei Sky: "Diese Niederlage würde ich als unverdient einordnen. Wir haben hier speziell in der zweiten Halbzeit für das Spiel mehr unternommen."

Pech hatte die Eintracht bei einer Schiedsrichter-Entscheidung. Torjäger Jovic war im Strafraum klar gezogen worden. Der Pfiff von Daniel Schlager blieb jedoch aus. Auch Videoschiedsrichterin Bibiana Steinhaus intervenierte nicht. 

"Für mich war das von der Bank aus ein klarer Elfmeter. Jovic ist ganz klar vor ihm am Ball", beklagte Hütter. "Ich weiß nicht, warum es kein Signal aus Köln gegeben hat, damit man sich die Szene nochmal anschaut. Wenn ich hier keinen Elfmeter gebe, dann weiß ich nicht, wann."

Sportvorstand Fredi Bobic griff im ZDF Steinhaus persönlich an: "Diese Szene macht mich fassungslos. Ob man jetzt in einem Keller sitzt in Köln oder in Jerusalem - scheißegal wo - dann muss man das sehen", schimpfte er. 

Dardai vertraut Elf von Hannover-Sieg

Hertha-Trainer Pal Dardai vertraute derselben Startelf, die am Wochenende zuvor beim 2:0 bei Hannover 96 die Mini-Krise beendet hatte. Sein Gegenüber Adi Hütter tauschte trotz der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg nur auf einer Position (Carlos Salcedo für Marco Russ). (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Vor rund 48.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion neutralisierten sich beide Teams lange Zeit. Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste, doch Top-Scorer Haller traf nach einer feinen Einzelleistung nur den Außenpfosten (10.). 

Danach unterlief Eintracht-Torhüter Kevin Trapp beim Herauslaufen nach einer Ecke ein kapitaler Fehler, den die Berliner aber ungenutzt ließen.

Die Highlights der Partie in Bundesliga Pur am Sonntag ab 9.30 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Frankfurt drückt auf Ausgleich

Die Herthaner waren zwar giftig in den Zweikämpfen, Torgefahr strahlte zunächst aber nur Grujic aus. Die Leihgabe des FC Liverpool scheiterte mit zwei Fernschüssen, ehe der Mittelfeldspieler nach einer Ecke höher sprang als Eintrachts Abwehrchef Makoto Hasebe und den Ball mit voller Wucht ins Tor köpfte.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste aus Hessen auf den Ausgleich, doch dadurch ergaben sich große Räume für die Berliner. Allein Davie Selke lief zweimal alleine auf das gegnerische Tor zu.

Beim ersten Konter wurde sein Tor wegen Abseits abgepfiffen, beim zweiten Konter scheiterte der frühere U21-Europameister an Trapp. Auf der Gegenseite parierte Rune Jarstein stark gegen Rebic (53.).

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