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RB Leipzig unterliegt SC Freiburg: Rangnick kritisiert RB-Profis
RB Leipzig unterliegt SC Freiburg: Rangnick kritisiert RB-Profis © imago
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RB Leipzig erlebt beim SC Freiburg einen Nachmittag zum vergessen. Trainer Ralf Rangnick sieht ein grundlegendes Problem und redet Tacheles.

Nur bei der Verabschiedung von seinem Kollegen Christian Streich huschte ein kurzes Lächeln über Ralf Rangnicks Gesicht.

Wie es um seine Laune wirklich bestellt war, verriet der Trainer und Sportchef von RB Leipzig wenige Sekunden später. Mit finsterer Miene und hängenden Schultern stapfte der 60-Jährige nach dem 0:3 (0:2) beim SC Freiburg durch den Presseraum Richtung Ausgang.

Zuvor hatte Rangnick seinen Spielern attestiert, dass solche Auftritte dem Anspruch einer Spitzenmannschaft nicht standhalten. "In solchen Spielen, in denen es über den Kampf geht und klar ist, dass man nicht den Schönheitspreis gewinnen kann - da tun wir uns schwer", sagte der Platzhalter von Julian Nagelsmann auf der Trainerbank: "Das ist ein Prozess, den wir noch vollziehen müssen."

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Rangnick wirft Team Versagen vor

Rangnick machte keine Hehl daraus, dass sein Team bei der deutlichen Pleite im Breisgau versagt hatte. "Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten haben wir nicht gut gespielt. Vor allem das Spiel gegen den Ball war schwach", analysierte der Coach: "Die Gegentore sind die logische Folge. Dann verlierst du auch mal 0:3."

Immerhin zeigten sich die Profis, die den Sprung auf den zweiten Platz der Fußball-Bundesliga um Längen verpasst hatten, äußerst selbstkritisch.(Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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"Wir haben viele gute Fußballer in unseren Reihen. Aber was wir gezeigt haben, hatte nicht viel mit Fußball zu tun", sagte Marcel Sabitzer, der die anhaltende Auswärtsschwäche als großes Problem sieht: "Daran müssen wir arbeiten. So funktioniert es nicht."

RB enttäuscht auf ganzer Linie

Im Gegensatz zu Sabitzer redete Rangnick die vierte Pflichtspielpleite in der Fremde in Folge klein. "Wir haben auch schon jede Menge gute Auswärtsspiele gemacht", antwortete der Trainer merklich gereizt auf eine entsprechende Frage. Sollte am Donnerstag das Aus in der Europa League gegen Rosenborg Trondheim besiegelt werden, dürfte der Ton in Leipzig noch rauer werden.

Die Leistung in Freiburg machte jedenfalls keine Hoffnung. Vor 23.800 Zuschauern im Schwarzwaldstadion enttäuschten die Gäste auf der ganzen Linie.(Die Tabelle der Bundesliga)

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In der ersten Hälfte hatte lediglich Nationalstürmer Timo Werner, der seinen Vertrag nach dem Willen der RB-Bosse noch vor Weihnachten bis zum Jahr 2023 verlängern soll, eine Chance (19.). In der zweiten Halbzeit war es Innenverteidiger Dayot Upamecano, der einmal für Gefahr sorgte (66.). Viel mehr war nicht.(Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Streich: "Ich freue mich extrem"

Ganz anders der Sport-Club. Nils Petersen (12.), Luca Waldschmidt (45.+1) per Foulelfmeter und Mike Frantz (52.) trafen für die Breisgauer, die nach vier Partien ohne Sieg wieder einen Dreier einfahren konnten.

Der Treffer von Waldschmidt war allerdings umstritten. Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) zeigte erst nach längerem Videostudium auf den Punkt. Upamecano hatte Frantz kurz gezogen.

Streich war das egal. "Wir hatten eine günstige Spielentwicklung, und wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen", sagte der Trainer der Freiburger, die nun 17 Punkte auf dem Konto haben: "Ich freue mich extrem - denn wir können auch die Tabelle lesen."

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