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FC Schalke 04 v FC Augsburg - Bundesliga
FC Schalke 04 v FC Augsburg - Bundesliga © Getty Images
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Auch beim FC Augsburg kommt Schalke 04 nicht über ein Unentschieden hinaus. Torhüter Ralf Fährmann wird dabei zum tragischen Helden.

Schalke 04 kommt in der Bundesliga weiterhin nicht in Tritt. Beim direkten Konkurrenten FC Augsburg reichte es nur für eine Punkteteilung. 

Die Heimmannschaft erwischte dabei den deutlich besseren Start. Rani Khedira und Michael Gregoritsch vergaben dabei die ersten Möglichkeiten, ehe es Gregoritsch war, der nach Vorlage von Philipp Max in der 13. Spielminute den Führungstreffer besorgte. 

Schalke-Keeper Ralf Fährmann sah dabei sehr unglücklich aus, weil er die Max-Flanke nur unzureichend wegfausten konnte. 

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Die Augsburger blieben danach am Drücker, waren das technisch und taktisch bessere Team. Koo vergab in der 24. Spielminute eine weitere Großchance.

FCA spielerisch überlegen

Die Schalker ließen sich nur sehr selten vor dem gegnerischen Gehäuse blicken. Ein Kopfball von Salif Sane nach einer Standardsituation war noch die gefährlichste Aktion der Königsblauen in Halbzeit eins. 

FCA-Mittelfeldspieler Daniel Baier hatte hingegen Glück, nach einem Foulspiel an Amine Harit nicht mit einer zweiten gelben Karte vom Platz gestellt worden zu sein. (Der LIVETICKER zum Nachlesen)

Auch in der zweiten Halbzeit zunächst dasselbe Bild: Augsburg spielerisch klar überlegen, vor allem die Sturmspitze Finnbogason/Gregoritsch wirbelte die Schalke-Abwehr ein ums andere mal durcheinander.

Ausgleich aus dem Nichts

Bis sich Daniel Caligiuri in der 52. Spielminute ein Herz fasste und mit einem klasse Fernschuss für den durchaus überraschenden Ausgleich sorgte.

Die Schalker fortan etwas aktiver und mutiger im Vorwärtsgang. Speziell ab der 70. Minute dominierte Schalke das Geschehen, ohne allerdings reihenweise Topchancen herauszuarbeiten.

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In der 84. Spielminute dann der vermeintliche Führungstreffer der Gäste, doch Manuel Gräfe entschied nach Tor von Wright auf Abseits - und das zurecht.

Tedesco: "War mehr drin"

Weitere Großchancen blieben auf beiden Seiten aus. Das Spiel endete schlussendlich 1:1-Unentschieden. 

"Wir wurden im ersten Durchgang ein bisschen aufgefressen, hatten körperliche Nachteile. Mit der Umstellung auf 4-2-3-1 haben wir mehr Kontrolle bekommen und hätten noch gewinnen können. Es ist nicht so, dass ich über den Punkt Freudensprünge mache, weil mehr drin war", analysierte Schalke-Coach Tedesco das Spiel im Anschluss. 

Sowohl für den FCA, als auch für die Mannen aus Gelsenkirchen ist der Punkt eigentlich zu wenig. (Tabelle der Bundesliga)

Vor allem der Vizemeister aus der vergangenen Saison bleibt weiterhin stark hinter seinen Erwartungen zurück.

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