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RB Leipzig bejubelt den Sieg gegen Werder Bremen
RB Leipzig bejubelt den Sieg gegen Werder Bremen © Getty Images
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Leipzig - RB Leipzig fährt in einer packenden Partie gegen Bremen inen wichtigen Sieg im Kampf um die internationalen Plätze ein. Werder-Kapitän Max Kruse patzt.

RB Leipzig hat die kräftezehrende erste Saisonhälfte mit einem Erfolgserlebnis beendet und überwintert in der Bundesliga als Vierter auf einem Champions-League-Rang.

Drei Tage nach dem Rückschlag gegen Bayern München (0:1) besiegte das Team von Trainer Ralf Rangnick am Samstag Werder Bremen mit 3:2 (2:0) – für Leipzig war es aufgrund der mühseligen Europa-League-Qualifikation bereits das 31. Pflichtspiel der laufenden Spielzeit.

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Bruma (87.) sicherte den Dreier für die Sachsen, die zwischenzeitlich einen 2:0-Vorsprung herschenkten. "Es war ein unglaublich intensives und mitreißendes Spiel. Unsere Willensleistung war großartig. Bremen war zu jeder Zeit gefährlich. Nach 31 Pflichtspielen freut sich jeder auf Weihnachten und ein paar Tage Urlaub. Ich bin guter Dinge, dass wir eine gute Rückrunde spielen werden", sagte RB-Coach Ragnick nach der Partie.

Bremen hadert mit Niederlage

Die weitaus weniger stark belasteten Bremer verpassten trotz einer leidenschaftlichen Leistung die Chance, den Rückstand auf die internationalen Ränge zu verkürzen und nach der Drohnen-Affäre von Hoffenheim für einen sportlichen Achtungserfolg zu sorgen. (Service: Ergebnisse und Spielplan)

"Ich bin der Meinung, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. RB hat es gut gemacht, aber für ein Auswärtsspiel haben wir viel zu viele Chancen liegen lassen. Individuelle Fehler haben zu den Gegentoren geführt. Leider ist es dann folgerichtig, dass du dieses Spiel nicht gewinnst. Wir hätten es verdient gehabt, hier etwas mitzunehmen", ärgerte sich Werders Trainer Florian Kohfeldt.

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Lukas Klostermann (22.) und Nationalspieler Timo Werner (44.) erzielten die zur Pause zu hohe Führung für die effektiven Leipziger. Max Kruse (67.) und der eingewechselte Joshua Sargent (77.) glichen zwischenzeitlich aus.

Bremen beginnt stark

Leipzig und Bremen bemühten sich vor 40.455 Zuschauern um spielerische Lösungen, anfangs fehlte aber noch die Präzision. Die größere Gefahr strahlte dabei zunächst die sehr bewegliche Werder-Offensive aus. (Service: Tabelle der Bundesliga)

Vor allem Milot Rashica und Johannes Eggestein stellten RB vor Probleme. Das Duo wechselte auf den Flügeln wiederholt die Seiten und einteilte mehrfach nach klugen Pässen in den freien Raum. Eine scharfe Hereingabe Eggesteins landete über Umwege bei Rashica, dessen Schuss in höchster Not von Klostermann geblockt wurde (16.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Klostermann mit Wucht - Kruse patzt

Sechs Minuten nach der Rettungstat durfte sich Leipzig erneut bei seinem Rechtsverteidiger bedanken. Werder ließ Klostermann bei einem Konter ungestört in Tornähe kommen, der 22-Jährige nutzte die Gelegenheit und platzierte den Ball unter die Latte.

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Nach der Bremer Druckphase bestimmte nun Leipzig das Geschehen, verpasste es dabei aber zunächst, den zweiten Treffer schnell nachzulegen. Werder fand dadurch wieder besser ins Spiel und hätte den Ausgleich durchaus verdient gehabt. Kruse (39.) köpfte gefährlich aufs Tor, war dann aber maßgeblich am zweiten Gegentreffer beteiligt: Der Werder-Kapitän spielte einen Rückpass zu Torhüter Jiri Pavlenka zu kurz, Werner bedankte sich und schob ein.

Die Begegnung blieb nach dem Seitenwechsel temporeich - vor allem dank der Bremer, die auf den Anschluss drängten. RB beschränkte sich auf Konter. Nach dem ersten Bremer Treffer wurde das Spiel hitziger. Die Gäste warfen alles nach vorne, Leipzig geriet in Schwierigkeiten. Sargent sorgte für den verdienten Ausgleich, doch dann traf Bruma.

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