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Oliver Kahn ist beim FC Bayern als Nachfolger in der Klubführung im Gespräch. Torwart-Legende Sepp Maier hält ihn für einen optimalen Kandidaten.

Der Name Oliver Kahn ist zuletzt immer wieder gefallen, wenn es um die Nachfolge der Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ging.

Sepp Maier hält den früheren Torwart für einen prädestinierten Anwärter auf einen Führungsposten beim FC Bayern München. Das erklärte die Torwart-Legende im Gespräch mit der Sport Bild. "Oliver bringt alles mit, was es für so eine Aufgabe braucht: Fachwissen, Ehrgeiz und Zuverlässigkeit", ist sich Maier sicher.

Der 74-Jährige müsste es nur zu gut wissen, denn er kennt Kahn so gut wie kaum ein anderer: Er war 14 Jahre lang sein Torwarttrainer bei den Bayern und betreute ihn elf Jahre im DFB-Team. In seinen Augen gibt es bei Kahn Parallelen zum aktuellen Präsidenten des Rekordmeisters, so Maier. "Ich sehe in Kahn den jungen Uli Hoeneß."

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Maier: Kahn braucht keine Einarbeitungszeit

Ähnlich wie Hoeneß habe sich auch Kahn bereits während seiner aktiven Zeit mit der geschäftlichen Seite des Fußballs beschäftigt. Ein weiterer Pluspunkt: "Olli bräuchte aus meiner Sicht daher auch keine Einarbeitungszeit, muss sich im Klub nirgendwo vorstellen. Jeder weiß, wer er ist und was er kann."

Die Frage, ob sich Hoeneß in den vergangenen Jahren verändert habe, verneinte Maier: "Er hat wieder sein altes Gewicht und immer noch seinen roten Kopf - das passt zu ihm und so soll er auch bleiben."

Bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern hatte Hoeneß ein klares Statement hinsichtlich der Spekulationen um Kahn abgegeben. Der 66-Jährige versicherte, dass der Name Kahn bei Bayern eine Rolle spiele. Allerdings sei das "kein Thema für heute oder morgen, sondern für die nächsten sechs bis zwölf Monate".

Eine Entscheidung über die Zukunft Rummenigges solle noch vor Weihnachten fallen, betonte Hoeneß. "Ich gehe davon aus, dass er nochmal für zwei Jahre verlängert, darüber würde ich mich sehr freuen", sagte der Präsident in seinem Bericht im Audi Dome. Kahn komme erst dann in Frage, wenn Rummenigge aufhören sollte. Bis zu dieser Entscheidung sei Geduld angesagt.

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