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Peter Bosz möchte Bayer Leverkusen in den Europacup führen. Außerdem kündigt er an, aus den Fehlern in seiner Dortmunder Zeit gelernt zu haben.

Bayer Leverkusens neuer Trainer Peter Bosz hat sich für die Rückrunde der Bundesliga viel vorgenommen.

"Wir wollen versuchen, alle Spiele zu gewinnen. Am Ende muss es das Ziel sein, dass ein Verein wie Bayer Leverkusen im Europacup spielt", sagte der 55-jährige Niederländer bei seiner offiziellen Vorstellung am Freitag in der BayArena.

Der ehemalige Dortmunder Coach löst bei der Werkself Heiko Herrlich ab, der nach einer enttäuschenden Hinrunde einen Tag vor Heiligabend vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden worden war.

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Bosz, der in Leverkusen einen Vertrag bis 2020 unterschrieb, hatte in der vergangenen Saison bei Borussia Dortmund gearbeitet. "Die Fehler, die ich bei Dortmund gemacht habe, muss ich nicht in Leverkusen wiederholen, sondern aus dieser Erfahrung lernen", sagte Bosz im Rückblick auf seine Zeit beim derzeitigen Tabellenführer.

Bosz war "noch nicht fertig"

Zur Saison 2017/18 hatte Bosz in  Dortmund Thomas Tuchel beerbt und stand mit dem BVB nach sieben Spieltagen mit 19 von 21 möglichen Punkten fünf Punkte vor Bayern München an der Tabellenspitze. In den folgenden acht Spielen holten die Westfalen aber nur noch drei Punkte, rutschten auf den siebten Tabellenplatz ab und verabschiedeten sich zudem sang- und klanglos aus der Champions League.

Nach insgesamt neun Pflichtspielen in Folge ohne Sieg wurde Bosz am 10. Dezember 2017 durch den eine Woche zuvor beim 1. FC Köln freigestellten Österreicher Peter Stöger ersetzt.

"Ich wollte gerne wieder in die Bundesliga zurück, weil ich da noch nicht fertig war", meinte Bosz. "Meine Zeit hier war zu kurz, um zu zeigen, wer der echte Peter Bosz ist."

Nun schaut er nach vorne: "Wir wollen in der Liga, in der Europa League und im Pokal Erfolg haben."

Bayer, das vor der Saison die Qualifikation für die Champions League als Saisonziel ausgerufen hatte, hat nach 17 Spielen lediglich 24 Punkte auf dem Konto und rangiert vom dem Rückrundenstart am 19. Januar gegen Borussia Mönchengladbach auf Platz neun.

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